Das Phantasialand in Brühl bei Köln ist einer der besten und somit auch beliebtesten Freizeitparks in Deutschland. Zudem sind Tickets im Vorverkauf oft für nur preiswerte 29 € erhältlich. Logisch also, dass es besonders an Wochenenden, Feiertagen, Brückentagen und in den Ferien ziemlich voll wird und zu langen Wartezeiten kommt. Doch es gibt einen „Trick“, wie du ohne ewige Wartezeiten an viel Fahrspaß kommst: den Phantasialand Quickpass. Alles zum Quickpass hier.
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Update zu den neuen Preisen beim Phantasialand Quickpass
- Letztes Jahr: Man konnte den Quickpass für 10 € kaufen und hatte 2 Fahrten auf allen enthaltenen Attraktionen außer „Taron“ und „Black Mamba“. Wer diese beiden Achterbahnen auch inkludiert wissen wollte, musste den Quickpass PLUS für 20 € kaufen.
- Jetzt: Man kauft sich den Quickpass für jede Fahrt einzeln. Abgesehen davon gibt es bereits seit dem letzten „Wintertraum“ einen neuen ‚Quickpass Ultimate‘, bei dem jede Attraktion mit Schnellzugang 1x enthalten ist. Sogar für „F.L.Y.“ ist dieser Quickpass gültig, obwohl Schnellfahrten sonst nur für Gäste des Hotels „Charles Lindbergh“ vorgesehen sind.
Das Wesentliche zum Quickpass in Kürze

Mit dem Phantasialand Quickpass kannst du einmalig die Wartezeit jener Attraktion überspringen, für die du den Quickpass gekauft hast. Jeder Quickpass stellt eine attraktionsgebundene Einzelfahrt dar. Du stehst dann nicht in der gewöhnlichen Schlange, sondern nutzt einen speziellen Schnellzugang oder gehst durch den Ausgang der Attraktion rein. Mit einem Quickpass hast du nur eine sehr geringe Restwartezeit, ehe du einsteigen und fahren darfst.
Erhältlich ist der Phantasialand Quickpass beim Gästeservice auf dem „Kaiserplatz“. Der Gästeservice findet sich zwischen der Themenfahrt „Maus au Chocolat“ und dem neuen 4D-Kino. Bei gutem Wetter ist vor dem Haus oft auch ein Stand aufgebaut – ist also nicht zu verfehlen. Falls dort niemand zu finden ist, kann es sein, dass der Verkauf in einem Verkaufshäuschen stattfindet, das auf der anderen Seite des „Kaiserplatz'“ links von den Toiletten und Treppen steht.
Für diese Attraktionen kannst du 2026 einen Quickpass kaufen:
Zur Saison 2026 sind deutlich mehr Achterbahnen und Attraktionen beim Phantasialand Quickpass inklusive als letztes Jahr:
- „Talocan“ (5 €)
- „Maus au Chocolat“ (5 €)
- „Die 3 Mausketiere“ (5 €)
- „Colorado Adventure” (5 €)
- „Mystery Castle“ (5 €)
- „Winjas Fear“ (7 €)
- „Winjas Force“ (7 €)
- „Black Mamba“ (10 €)
- „Chiapas“ (10 €)
- „River Quest“ (12 €)
- „Taron” (12 €)
Beispiel: Wenn du gerne 1x „Maus au Chocolat“ und 1x „Colorado Adventure“ ohne Wartezeit fahren möchtest, brauchst du jeweils einen einzelnen Quickpass für diese beiden Attraktionen zum angegebenen Preis.
Wenn du einen ‚Quickpass Ultimate‘ kaufst, ist jede der genannten Attraktionen 1x inklusive. Außerdem hast du mit dieser Variante des Quickpass‘ auch einmalig Schnellzugang zur Achterbahn „F.L.Y.“ im Themenbereich „Rookburgh“. Das ist sonst nur exklusiv Hotelgästen vorbehalten. Der Preis für dieses Paket umfasst allerdings auch 80 € und ist somit ziemlich teuer.
Bitte beachte: Meistens keine freie Platzwahl.
Gerade bei „Taron“ und der „Black Mamba“ musst du damit rechnen, dass du dir den Sitzplatz beziehungsweise die Sitzreihe nicht frei aussuchen darfst. Sehr wahrscheinlich wird dir das Personal eine Reihe zuweisen. Der Quickpass ermöglicht also nur, dass du sehr schnell vor allen anderen dran bist, aber du kannst dich nicht für deine Lieblingsreihe anstellen.
Wo sind die Quickpass-Eingänge?
Du erhältst den Quickpass in Form eines gedruckten Tickets. Dieses gibst du einfach beim Personal der Attraktion ab. Damit ist der Quickpass eingelöst.
Nutze den separat erkenntlichen Quickpass-Eingang:
- „Talocan“
- „Maus au Chocolat“
- „Black Mamba“
- „Taron“
Gehe einfach durch den Ausgang rein:
- „Winjas Fear“
- „Winjas Force“
- „Colorado Adventure“
Wenn du den ‚Quickpass Ultimate‘ hast: Bei „F.L.Y.“ findet sich der Schnellzugang vorne in der Themenwelt schräg gegenüber von „Emilie’s Chocoladen- & Candy-Werkstatt“. Du gehst einfach die Treppe runter und gehst dann bis vor, wo das Personal die Schließfach-Bänder austeilt.
Da viele Attraktionen in der Saison 2026 hinzugekommen sind, ist mir bei diesen die Lage des Quickpass-Eingangs nicht bekannt. Das wird nach dem nächsten Phantasialand-Besuch nachgetragen 🙂
Lohnt sich der Phantasialand Quickpass?

Die einzelnen Fahrten können sich in jedem Fall lohnen, ja.
Der Phantasialand Quickpass ist generell anders aufgebaut als andere Angebote dieser Art. Abgesehen vom ‚Quickpass Ultimate‘ kaufst du dir Einzelfahrten statt einen Pass, der dich durch den ganzen Tag begleitet. Genau das ist aber auch die Stärke: Du kannst den Quickpass ganz gezielt kaufen – und das sogar anhand der aktuellen Wartezeiten, die fairerweise sogar am Verkaufsstand ersichtlich sind.
Beispielszenarien:
- Dank eingeblendeter Wartezeiten kannst du genau entscheiden: 40 Minuten Wartezeit bei „Taron“, Quickpass für 12 €. 30 Minuten Wartezeit bei „Maus au Chocolat“, Quickpass für 5 €. Wenn du beide Attraktionen machen willst, kaufst du den Quickpass für „Maus au Chocolat“ und sparst dir dort die Wartezeit, während du dich für „Taron“ normal anstellst.
- Die beiden Achterbahnen „Winjas Fear“ und „Winjas Force“ werden gern voll und bleiben dann voll. Die Schlange bewegt sich eher langsam voran. Hier könntest du dir für eine der Bahnen einen Quickpass holen und dich für die andere normal anstellen. So hast du beide Achterbahnen erlebt aber nur einmal gewartet.
- Beim „Wintertraum“ zählt eine Dunkelfahrt auf „Taron“ zu den absoluten Highlights – entsprechend voll wird es ab der Dämmerung aber auch. Obwohl „Taron“ einen der beiden teuersten Quickpässe hat, können sich die 12 € für eine Dunkelfahrt lohnen. Bei einem Sommerbesuch solltest du dir einen „Taron“-Quickpass, wenn du ihn kaufst, für abends aufbewahren – „Taron“ ist dann schön heißgefahren und fetzt nur so über die Schiene.
- Im Sommer ist es bei „Chiapas“ und „River Quest“ ab Mittags in der Regel sehr voll. Der entsprechende Quickpass zu diesen Attraktionen ist zwar ähnlich wie „Taron“ recht teuer, aber du sparst halt auch enorm Wartezeit. Außerdem bieten die beiden Wasserattraktionen neben der ersehnten Abkühlung ein langes Vergnügen.
Wo du den Quickpass eher nicht brauchst:
Bei „Colorado Adventure“, „Mystery Castle“, „Talocan“ und der „Black Mamba“ ist ein Quickpass aus meiner Sicht nicht erforderlich. Alle vier Attraktionen haben eine recht hohe Kapazität beziehungsweise geht es in der Warteschlange meist zügig voran. Das ist ein anderes Warten als würde man häufig auf einem Punkt stehenbleiben. Die „Black Mamba“ fährt vollbesetzt 32 Personen davon. Bei „Talocan“ sind es pro Runde vollbesetzt sogar 38 Personen. Und „Colorado Adventure“ hat im Vollbetrieb eine Kapazität von sage und schreibe bis zu 2.300 Personen pro Stunde.
‚Quickpass Ultimate‘ an sehr vollen Tagen wenn du viel fahren willst.
Man könnte sich natürlich auch an die Stirn tippen und fragen, wer denn 80 € für so einen Quickpass mir lediglich Einzelfahrten statt unbegrenzter Nutzung bezahlt. Da jedoch ab 2026 deutlich mehr Achterbahnen und Attraktionen im Quickpass enthalten sind – um genau zu sein 12 –, kann sich das an sehr vollen Tagen durchaus lohnen. (Ich spreche von Sommerferien, wenn das Phantasialand aus allen Nähten platzt und überall 45+ Minuten Wartezeit herrschen.)
Wenn man es auf Einzelfahrten herunterbricht, kostet jede Fahrt 6,66 € und man hat die wesentlichen Attraktionen im Phantasialand inklusive. Nochmal: Für einen gewöhnlichen Besuchstag mit überschaubaren Wartezeiten ist dieses Angebot nichts. Da würde ich wenn dann einzelne Quickpässe empfehlen, um vereinzelt Wartezeit zu sparen. An wirklich sehr vollen Tagen und wenn man alle enthaltenen Attraktionen machen möchte, kann ‚Ultimate‘ aber den Unterschied machen.
Alternativ kannst du natürlich auch den Mittelweg nehmen: An einem typischen Sommertag ist es vor allem bei „Taron“, „Chiapas“ und „River Quest“ sehr voll. Hol dir an diesen Tagen einfach jeweils den Single-Quickpass. In jedem Fall hast du so am Ende mehr erlebt.
Tipps für deinen Phantasialand-Besuch und Quickpass
Dass sich der Phantasialand Quickpass durchaus lohnt, ist besiegelt. Davon ab kannst du aber auch noch ein paar Tipps befolgen, um dir den Quickpass sogar zu sparen. Ich habe hierzu einen eigenen Beitrag geschrieben, fasse unterhalb aber auch noch mal einzelne Tipps zusammen.
1) Sei morgens möglichst rechtzeitig im Phantasialand
Je früher du da bist, desto leerer wird es im Phantasialand noch sein. Sei am besten sowieso etwas früher als zur normalen Parköffnung vor Ort, um den Stau bei der Anfahrt zu vermeiden. Das ist wertvolle Zeit, in der alle anderen erst ankommen und du schon im Phantasialand herumschlenderst und fährst.
2) Geh zuerst in den vorderen Parkbereich
Die meisten Gäste reisen mit dem Auto an und gelangen durch den „Mystery“-Eingang in den Park. Die Mehrheit der Leute geht nicht strategisch vor und wird sich zuerst bei den nahegelegenen Attraktionen anstellen. Somit wird es morgens vor allem bei „Mystery Castle“, „Taron“ und „Raik“ ziemlich schnell voll.
Wenn du dich nicht der Masse anschließt, sondern zunächst in den vorderen Parkbereich zu (vor allem) „F.L.Y.“, „Winjas Fear“, „Winjas Force“, „Maus au Chocolat“ und „Crazy Bats“ vordringst, verschaffst du dir einen Vorteil. Dort ist es morgens normalerweise noch relativ leer, bis sich die Gäste nach ihren ersten Fahrten mehr im Park verteilen und es auch dort voller wird. Versuch also, all diese Attraktionen schon ohne Quickpass zu fahren.
3) Nutze die Mittagspause für die Achterbahnen
Erfahrungsgemäß wird die Wartezeit an den Achterbahnen zur Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr kürzer, wenn die Leute Essenspausen einlegen.
4) Kauf den Quickpass erst, wenn sich die Gästeschar verteilt hat
Ich würde dir empfehlen, den Quickpass – wenn – erst dann zu kaufen, wenn sich die Gästeschar im Park verteilt hat. Im Phantasialand sind Bildschirme installiert, die die aktuellen Wartezeiten der Attraktionen preisgeben. Ebenso kannst du die Wartezeiten in der Phantasialand-App nachschauen. Behalte diese im Tagesverlauf im Blick und hole dir den Quickpass nur bei Bedarf.
Nutze den Quickpass wie oben beschrieben am besten so, dass du ihn für Attraktionen mit erhöhter Wartezeit aber mit geringstem Preis kaufst. Eine Ausnahme gilt beim „Wintertraum“. Wenn es dunkel wird, steigen die Wartezeiten vor allem bei „Taron“ und „F.L.Y.“ ordentlich an. Hier kann ein Quickpass Wunder wirken, sodass du vielleicht sogar beide Achterbahnen schaffst und trotzdem beispielsweise die Feuershow im Themenbereich „Mexico“ oder die Abschlussshow auf dem „Kaiserplatz“ ansehen kannst.
Viel Spaß im Phantasialand!
Ob mit oder ohne Quickpass: Das Phantasialand ist immer einen Besuch wert. Fantastische Themenbereiche, hervorragende Gastronomie und Achterbahnen und Attraktionen, die ihresgleichen suchen warten auf neugierige Gäste. Wer die Tickets für den Besuch schon frühzeitig kauft, kann beim Eintritt ordentlich sparen. Näheres dazu findest du auf der Website des Phantasialands. Ich wünsche viel Spaß in diesem Freizeitpark!

