Ab an die See, ab in Deutschlands einzigen Erlebnispark am Meer, den Hansa-Park: In diesem ausführlichen Artikel findest du zahlreiche Empfehlungen und viele wertvolle Insidertipps, die du vor und während deines Besuchs in Sierksdorf beachten kannst, um das Maximum rauszuholen. Beste Attraktionen, beste Gastronomie, Tipps und Tricks.
Inhalte im Überblick
- Was sind die 5 besten Attraktionen im Hansa-Park?
- Besondere Empfehlung: "Herbstzauber am Meer"!
- Neuheiten: Gibt’s 2025 neue Attraktionen?
- Insidertipps: Wie holst du mehr aus deinem Hansa-Park-Besuch?
- Gastronomie: Wo kann man im Hansa-Park am besten essen?
- Weitere Tipps: Was ist beim Hansa-Park noch gut zu wissen?
- Bereit für deinen Besuch?
Was sind die 5 besten Attraktionen im Hansa-Park?
Eintauchen in mysteriöse Sagen und interessante Hintergründe der europäischen Hansezeit: Der Hansa-Park demonstriert, was passiert, wenn du die schützenden Wände des detailgetreu nachgebildeten Novgoroder Kremls hinter dir lässt, dich in eine vom Bann besetzten Museumsfestung wagst oder auf Tuchfühlung mit dem Wasserwolf vom Ilmensee gehst. Und das sind schon mal drei von vielen Abenteuern, die du im Hansa-Park nicht verpassen solltest. Die besten Attraktionen? Jetzt.
1. Launch-Coaster „Flucht von Novgorod“

Intensiver Abschuss auf 100 Stundenkilometer in nur 1,4 Sekunden. 90 Grad steil einen Lift rauf. Direkt im Anschluss 97 Grad nach unten. Senkrechter als senkrecht also. Und das alles in absoluter Dunkelheit. Die „Flucht von Novgorod“ – bis 2021 noch „Fluch von Novgorod“ – ist eine der besten Achterbahnen Deutschlands. Und: Die Superlative reichen zum Weltrekord. Die „Flucht von Novgorod“ hat den steilsten Drop im Dunkeln weltweit. Aber Weltrekord hin oder her: Diese PS-starke Maschine, speziell von Gerstlauer für den Hansa-Park entwickelt, ist einfach der Wahnsinn – und super atmosphärisch. Man könnte fast sagen, dass hier die Kategorie des „Storytelling-Coasters“ begründet wurde.
2. Hyper-Coaster „Schwur des Kärnan“

Gut 13 Jahre war der „Silver Star“ im Europa-Park allein Deutschlands schnellste und höchste Achterbahn. Seit 2015 teilt er sich den Platz mit dem „Schwur des Kärnan“. Beide Achterbahnen sind bis zu 127 Stundenkilometer schnell und 73 Meter hoch. Aber: „Kärnan“ ist weit, weeeit intensiver als der „Silberpfeil“ in Süddeutschland – eine der intensivsten Achterbahnen hierzulande, würde ich meinen. Und noch dazu ist die in einem Festungsturm eingehauste Bahn innovativer. Denn was in diesem Turm, im Verborgenen, passiert, lässt sich auf keiner anderen Achterbahn weltweit erleben.
Die Geschichte, die beim „Schwur des Kärnan“ erzählt wird, orientiert sich übrigens an wahren Begebenheiten. Denn der „Kärnan“ existiert tatsächlich. Er steht halb so groß in der heute schwedischen (damals dänischen) Stadt Helsingborg – und er wurde tatsächlich unter der Prämisse erbaut, dass der dänische König Erik Menved eine uneinnehmbare Festung wollte. So wie es im Hansa-Park erzählt wird.
3. Gyro-Drop-Tower „Highlander“

Der Aufstieg und Fall der Hanse in Europa? Ob der „Highlander“ tatsächlich unter solch symbolischer Flagge fährt, ist Spekulationssache. Klar ist aber: Mit einer Gesamthöhe von 120 Metern und einer Fallhöhe von 103 Metern ist der „Highlander“ der höchste Gyro-Drop-Tower der Welt.
Genieße das friedliche Ostseepanorama solang du kannst. Denn wenn sich die Gondel einmal in den Himmel geschraubt hat und die Sitze um 30 Grad nach vorn kippen, wird die Idylle zur Action. Sekunden später klinkt die Gondel aus und du stürzt mit bis zu 120 Stundenkilometern zurück gen Boden. Im „Highlander“-Review erzähle ich mehr zu dieser Attraktion.
Übrigens: Vorher stand der höchste Gyro-Drop-Tower der Welt gar nicht so weit entfernt. Und zwar war das der „Scream“-Tower im Heide-Park. Und als kleiner Fun-Fact im Rande: Auf den 103 Metern, aus denen der „Highlander“ fallengelassen wird, findet sich im Heide-Park die Antennenspitze des kompletten Turms. Eine bewusste Entscheidung? Man weiß es nicht 🙂
4. Wildwasserbahn „Wasserwolf am Ilmensee“, Rafting-Rutsche „Störtebekers Kaperfahrt“ und mehr Wasserspaß
Nach so vielen Weltrekorden brauchts auch mal eine Abkühlung. Und in der Hinsicht hat der Hansa-Park definitiv auch allerhand zu bieten. Die klassische Wildwasserbahn führt dich zum Ilmensee, der in die Geschichte der „Flucht von Novgorod“ eingebunden ist. Beim benachbarten „Super Splash“ wird es noch eine ganze Spur nasser, vor allem links im Boot sitzend. „Störtebekers Kaperfahrt“ lädt zu einer wiederum nicht ganz so nassen, drehenden Rutschpartie in runden Schlauchbooten ein. Und bei der „Barracuda Slide“ rutscht es sich in den kompakteren Schlauchbooten noch mal ein Stück rasanter. Wer wird wohl unten am weitesten rutschen?
5. Achterbahn-Ikone „Nessie“

Zum Schluss wird es bei den besten Attraktionen im Hansa-Park „kultig“. Die Rede ist von der 1980 eröffneten Loopingbahn „Nessie“, noch original vom deutschen Achterbahnpionier Anton Schwarzkopf. Damals durfte man sie noch als größte Achterbahn ihrer Art in Europa bezeichnen. Heute haben wir natürlich ganz andere Bahnen und „Nessie“ versprüht eher den Charme von Nostalgie. Aber: Mit dem vertikalen Looping, einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern und tollen Airtime-Momenten in der letzten Reihe ist sie nach wie vor eine super Achterbahn und ein Muss bei jedem Hansa-Park-Besuch. Außerdem ist sie außerordentlich smooth, dafür, dass sie seit über 40 Jahren ihre Runden dreht.
Welche Attraktionen im Hansa-Park sind noch empfehlenswert?
Mit den genannten Achterbahnen und Attraktionen ist der Tag im Hansa-Park selbstverständlich noch nicht vorüber. Auch weitere Fahrgeschäfte laden ein entdeckt zu werden. So beispielsweise die Zwei-Runden-Familienachterbahn „Schlange von Midgard“, die Achterbahn „Royal Scotsman“, der „Wellenreiter“, bei dem nur Zentimeter zwischen den Gondeln und der Hauswand bleiben, der Sky-Fly „Kärnapulten“, der Mini-Fallturm „Awildas Ausguck“ oder die klassische Schiffschaukel auf dem „Alten Jahrmarkt“.

Wer es etwas entspannter möchte, dreht (auch als Erwachsener) eine Runde auf der „Ponypost“, genießt die „Blumenmeerbootsfahrt“, kreist ein paar Runden mit den echt süßen „Tierkindern vom Peterhof“ oder schaut sich in der „Arena del Mar“ die Varietéshow an – mit toller Artistik und inzwischen auch mit einer komplett überarbeiteten Bühnentechnik einschließlich einer neuen LED-Rückwand für effektreiche Visualisierungen. Wiederum etwas abenteuerlicher geht es auf den „Lost Trails of Roanoke“ zu – dem hübsch und kreativ gemachten Adventure-Trail des Hansa-Parks.
Viele dieser Erlebnisse sind auch explizit und wunderbar für Kinder geeignet. Ebenso finden sich im Hansa-Park noch sehr viele weitere Attraktionen und Fahrgeschäfte auch für die Kleinsten. Unter anderem die Miniachterbahn „Kleiner Zar“, die schön gemachte Bootsfahrt neben „Awildas Ausguck“, das liebevoll gestaltete „Carrousel Baltique“ und weitere Attraktionen auf dem „Alten Jahrmarkt“ und im „Wikingerland“. Außerdem finden zwei Familienshows statt.
Besondere Empfehlung: „Herbstzauber am Meer“!

Während Ende Oktober fast sämtliche Freizeitparks in Deutschland im Zeichen von Halloween stehen, übernimmt der Hansa-Park den Konterpart. Und das tut er exzellent. In den Schleswig-Holsteinischen Herbstferien veranstaltet der Freizeitpark den „Herbstzauber am Meer“. Das heißt: Er macht etwas später auf und ist dann bis 21:00 Uhr geöffnet. Abends erstrahlt der Park in einem wahren Lichtermeer, feiert seine Lichterparade und bietet eine fast 30-minütige Abschlussshow mit großem Feuerwerk. Außerdem erlebst du Dunkelfahrten auf den Achterbahnen und Attraktionen.
Schon damit ist der „Herbstzauber am Meer“ eines der besten Freizeitpark-Events in Deutschland. Und das ist noch nicht alles. Denn auch kulinarisch wächst der Hansa-Park mit dem „Food-Festival“ über sich hinaus. In dessen Rahmen erwartet die Gäste überall im Park abwechslungsreiche Extra-Gastronomie, die es normalerweise nicht gibt – von süß bis herzhaft. Besonders im Eingangsbereich sind viele Stände aufgebaut, die zum Schlemmen einladen. Hier lautet die klare Empfehlung: Bring Hunger und Gastrobudget mit! Es lohnt sich.
Neuheiten: Gibt’s 2025 neue Attraktionen?

Ja, auf jeden Fall. Während der Hansa-Park im Eingangsbereich weiter am „Palacio de Braga“ baut und mit der optischen Aufwertung von Servicebereichen beschäftigt ist, dürfen wir uns 2025 auch auf neue Attraktionen freuen. Einerseits werden die bestehenden Kinder-Autoscooter dem Themenbereich „Bezauberndes Britannien“ angeglichen. Sie kommen als „1903 Sommerset Traffic“ zurück. Und im „Wikingerland“ eröffnet mit „Einars Fjordfahrt“ ein rotierendes Schiffsabenteuer. Da werden auch Erwachsene ihren Spaß dran haben.
Noch einmal spannender wird es 2026. Denn nächstes Jahr wird es mal wieder GROSS. Der Hansa-Park erhält eine neue Familienachterbahn von Gerstlauer mit mehreren Vorwärts- und Rückwärts-Beschleunigungen. 18 Meter hoch und bis zu 50 Stundenkilometer schnell. Wir dürfen uns freuen. Die Achterbahn ist Teil des „Best Kept Secret“ vom Hansa-Park, ebenso wie der „Palacio de Braga“ – inwiefern beides miteinander verbunden ist, ist allerdings noch offen.
Insidertipps: Wie holst du mehr aus deinem Hansa-Park-Besuch?

1. Sei um 10:00 Uhr direkt bei einer der großen Hauptattraktionen. (Am ehesten „Flucht von Novgorod“.)
Der Hansa-Park öffnet zwischen 9:00 Uhr und 10:00 Uhr seine Tore, womit meist auch schon ein paar Attraktionen im Eingangsbereich geöffnet sind. Die Hauptattraktionen gehen stets ab 10:00 Uhr in Betrieb. Ich würde empfehlen, dann bereits bei einer der beiden Großachterbahnen zu stehen, also „Schwur des Kärnan“ oder „Flucht von Novgorod“. Am ehesten würde ich „Novgorod“ empfehlen, weil es erfahrungsgemäß die meisten Menschen zuerst zu „Kärnan“ zieht. Und: Weil „Novgorod“ auch im noch nicht warmgefahrenen Zustand super ist. „Kärnan“ sollte sich hingegen zuerst aufwärmen und ist dann ab früher Mittagszeit am besten.
2. Lust auf „Highlander“, „Nessie“, „Royal Scotsman“? Nutze tendenziell die Mittagspause.
Die Attraktionen im Themenbereich „Bezauberndes Britannien“ sind morgens und abends tendenziell am stärksten frequentiert, weil der Bereich am eingangsnächsten ist. In der Mittagspause, wenn sich die Menschen zu den Food-Spots und Restaurants orientieren, wird es an allen Attraktionen tendenziell etwas leerer – bei „Nessie“, „Royal Scotsman“ und dem „Highlander“ ist es meiner Erfahrung nach aber am auffallendsten. Nutze grundsätzlich die Mittagspause für Attraktionen und geh entweder vor 12:00 Uhr oder nach 14:00 Uhr essen – auch, um erhöhte Wartezeiten an den Imbissen und in den Restaurants zu umgehen.
3. Plane “Störtebekers Kaperfahrt” an warmen Tagen möglichst früh ein. (Nass wirst du sowieso nicht.)
Wenn du „Störtebekers Kaperfahrt“ machen willst, solltest du die Attraktion eher früher als später machen. Wenn sich die Leute dort nämlich erst mal sammeln, kann es dauern – auch, weil das Personal leider recht häufig Wasser vom Bootsboden absaugen muss und die Attraktion dann entsprechend lang stillsteht. So entstehen zusätzliche Verzögerungen, die die Wartezeit ohne Vorankommen nach oben treiben. Da du bei der „Kaperfahrt“ sowieso nicht nass wirst, mach sie früher, solange dort noch nicht allzu viele Leute anstehen.
4. Denk dran, dass es beim „Highlander“ bis und ab 13:00 Uhr verschiedene Fahrprogramme gibt.
Bis 13:00 Uhr fährt der „Highlander“ im sogenannten „Tilt-Modus“. Ab 13:00 Uhr wird zum „Super-Tilt-Modus“ gewechselt. Beim ersten Fahrprogramm kippen die Sitze oben nach vorne, richten sich aber vor dem freien Fall wieder auf. Beim zweiten Fahrprogramm bleiben sie gekippt, bis du wieder unten angekommen bist. Der „Tilt-Modus“ mit dem aufrecht sitzenden Fall fühlt sich meines Erachtens etwas intensiver an, während der „Super-Tilt-Modus“ durch den direkten Blick gen Boden cooler ist. Im Zweifelsfalls probierst du einfach beides.
Gastronomie: Wo kann man im Hansa-Park am besten essen?

Vorhin hab ich schon empfohlen, die Mittagspause etwas zu verlagern. Aber wo soll es denn hingehen, wenn sie stattfindet? Der Hansa-Park bietet, finde ich, durchweg gute Gastronomie. Sie ist lecker, reichlich portioniert und der Preis ist absolut fair.
Mein klarer Favorit ist das SB-Restaurant „Weltumsegler“ im Eingangsbereich, der im Zeichen der „Hanse in Europa“ steht. Wer hier das Schnitzel oder den Cheeseburger mit Fritten und Salat bestellt, bekommt eeecht einen Teller voll und zahlt dafür einen absolut angemessenen Preis. Falls es nicht so eine enorme Portion sein soll, sind auch die Suppen sehr lecker. Vielleicht mit einer Bretzel dazu? Jedenfalls klare Empfehlung.
Ebenso empfehlenswert ist das Service-Restaurant „Saloon New Chance“ im Westernthemenbereich. Auch dort stehen vor allem Burger auf der Speisekarte – aber mit einer deutlich breiteren Auswahl als beim „Weltumsegler“. Schmeckt ebenfalls super ist empfehlenswert. (Wer lieber Burger auf die Hand möchte, findet solche beim „Peterhof von Novgorod“ – auch lecker, aber mehr Fast-Food-Style.)
Apropos: Wenn es was auf die Hand sein soll, würde ich die Fischbrötchen beim Imbiss am Kettenkarussell im Eingangsbereich empfehlen. Vor allem das Backfischbrötchen ist klasse und wird auf Bestellung frisch und heiß mit Salat zubereitet. Wer Süßes möchte, sollte mal die Waffel-Kreationen im „Wikingerland“ oder „Peterhof von Novgorod“ probieren. Und im „Café Rosa“, auch mit Tischservice, gibt’s Barista-Kaffee und allerhand Snackleckereien. Leider jedoch nur für den Verzehr vor Ort und die Preise sind hier auffallend höher als woanders.
Weitere Tipps: Was ist beim Hansa-Park noch gut zu wissen?

Tipps für den besten Besuchstag und lohnenswerte Angebote vom Hansa-Park.
1. Besuche den Hansa-Park am besten außerhalb der Ferien unter der Woche oder sonntags. (Und achte auf den Aktionstag der Jugendfeuerwehren.)
Die Achterbahnen und Attraktionen im Hansa-Park sind nicht auf die allerhöchste Kapazität ausgerichtet. Somit können die Wartezeiten an Tagen mit erhöhtem Besucherandrang schnell lang werden.
Grundsätzlich würde ich empfehlen, den Hansa-Park unter der Woche außerhalb der Ferien und abseits von Feier- und Brückentagen zu besuchen. Wenn du am Wochenende fahren möchtest, würde ich dir empfehlen, den Sonntag vorzuziehen. Versuche außerdem, einen Gutwetter-Tag zu erwischen, weil der Hansa-Park nur sehr wenige Indoor-Angebote hat. Eintrittstickets sind nicht datumsgebunden, von daher bist du flexibel.
Beachte außerdem: Am 21.06.2025 ist wieder der Aktionstag der Schleswig-Holsteinischen Jugendfeuerwehren, der wie in den Jahren zuvor vom Hansa-Park ausgerichtet wird. Auch da ist der Park also stark frequentiert.
2. Kauf deine Tickets und das Parkplatz-Ticket vorab online. (So sparst du Wartezeiten an der Tageskasse.)
In der Saison 2025 zahlen Besucher ab 12 Jahren 49,50 €. Besucher zwischen 4 und 11 Jahren sowie ab 70 Jahren zahlen 39,50 €. Von Rabatten oder Aktionen auch in Kooperation mit externen Partnern sieht der Hansa-Park prinzipiell ab. Die Tagestickets sind undatiert und können somit flexibel bis zum Saisonende am 02.11.2025 verwendet werden. Um Wartezeiten an der Kasse und an den Parkplatz-Automaten vor Ort zu vermeiden, würde ich dir empfehlen, deine Tickets und auch das Parkplatz-Ticket für 6 € vorab online zu kaufen. Ausnahme: Du möchtest den E-Parkplatz des Hansa-Parks nutzen. Derzeit kannst du das Ticket für diesen Parkplatz nur vor Ort an der Schranke ziehen und am Automaten bezahlen. (Für den E-Parkplatz biegst du zur gegenüberliegenden Seite des Großparkplatzes ab.)
3. Behalte neben den aktuellen Wartezeiten auch die Schließzeiten der Wartebereiche im Blick. (Die App ist hier nützlich.)
Grundsätzlich solltest du beachten, dass die Wartebereiche bereits vor der eigentlichen Schließung des Hansa-Parks geschlossen werden. Sprich: Wenn beim „Schwur des Kärnan“ 40 Minuten Wartezeit sind und der Hansa-Park um 18:00 schließt, wird der Wartebereich von „Kärnan“ wahrscheinlich schon circa um 17:20 Uhr dichtgemacht.
Um den Überblick zu behalten, findest du im Park verteilt mehrere große Wartezeit-Monitore, auf denen auch die voraussichtlichen Schließzeiten der jeweiligen Attraktionen mit eingeblendet werden. Schau da regelmäßig mal drauf. Auch an den größeren Achterbahnen und Attraktionen selbst finden sich jeweils kleine Wartezeitmonitore, auf denen ebenfalls die Schließzeit eingeblendet ist.
Alternativ kannst du dir auch die kostenlose Hansa-Park-App downloaden und darüber die Warte- und Schließzeiten im Blick behalten. Auch Showzeiten sind da vermerkt und du kannst dich mit der virtuellen Karte vom Hansa-Park orientieren.
4. Öfter im Hansa-Park? Hol dir das Zwei-Tages-Ticket, “Dankeschön-Ticket” oder die sehr preiswerte Hansa-Park-Jahreskarte.
Wenn du dir sicher bist, dass du den Hansa-Park im Laufe der Saison zweimal besuchen möchtest, hast du ab 2025 die Option, eine 2-Tages-Karte für 81 € statt regulär 99 € zu kaufen. Anders als in anderen Freizeitparks ist diese 2-Tages-Karte jedoch nicht zwingend für zwei aufeinanderfolgende Tage zu verstehen. Es handelt sich einfach um 2 Tageskarten zum Vorteilspreis, die du auch an verschiedenen, voneinander getrennten Tagen einlösen kannst.
Ob dieses neue Angebot das bisherige “Dankeschön-Ticket” ersetzt, ist noch unklar. Dieses konntest du dir direkt bei deinem Besuch kostenlos mitnehmen und kamst dann beim zweiten Besuch umso preiswerter rein. In jedem Fall ist es aber ein fairer Deal.
Ansonsten: Wenn du dir sicher bist, dass du den Hansa-Park im Laufe der Saison mindestens dreimal besuchst, hol dir die Hansa-Park-Jahreskarte. Sie kostet regulär 125 € und rechnet sich bereits ab dem dritten Besuch. Vor Beginn der jeweils anstehenden Saison ist sie meist deutlich günstiger zu haben und beinhaltet dann auch freies oder stark reduziertes Parken. Zuletzt lag der Preis hier bei nur 105 €.
5. Verbinde den Hansa-Park mit einem Kurzurlaub an der Ostsee. (Übernachtung im Hansa-Park-Resort am Meer?)
Kein anderer Freizeitpark in Deutschland ist so gut für eine Kombination mit ein paar Tagen Auszeit geeignet wie der Hansa-Park. Durch seine Lage direkt an der Lübecker Bucht, wo auch die beliebten Urlaubsorte Scharbeutz, Timmendorfer Strand und Travemünde sind, kannst du ihn wunderbar mit einem Kurzurlaub an der See verbinden. In den Ferienorten gibt es allerhand Übernachtungsmöglichkeiten. Wenn du direkt am Hansa-Park bleiben möchtest, empfiehlt sich außerdem das Hansa-Park-Resort am Meer mit vielen bunten Ferienhäusern und -Wohnungen.
Bereit für deinen Besuch?
Mit all diesen Tipps und Empfehlungen dürfte dein Tag im Hansa-Park richtig gut werden. Jetzt braucht’s nur noch schönes Wetter. Ich wünsche dir viel Spaß. Tickets und weitere Informationen findest du auf der Website des Hansa-Parks.

