Achterbahnaction mitten in der Lüneburger Heide: Du fährst in den Heide-Park? In diesem ausführlichen Artikel findest du zahlreiche Empfehlungen und viele wertvolle Insidertipps, die du vor und während deines Besuchs in Norddeutschlands größtem Freizeit- und Familienpark beachten kannst, um das Optimum rauszuholen.
Inhalte im Überblick
- Was sind die 7 besten Attraktionen im Heide-Park?
- Insidertipps: Wie holst du noch mehr aus deinem Besuch im Heide-Park raus?
- Gastronomie: Wo kannst du im Heide-Park am besten essen?
- Halloween 2025 im Heide-Park Soltau: Tipps für die vollen Wochenenden
- Weitere Tipps: Was ist beim Heide-Park sonst noch gut zu wissen?
- Bereit für deinen Besuch?
Was sind die 7 besten Attraktionen im Heide-Park?
Bezwinge einen lebendgewordenen und feuerspeienden Wurzelgiganten. Wage mit düsteren Dämonen einen inversionsreichen Tanz durch die Lüfte. Setz dich den Stromschnellen und spritzenden Wasserfällen eines reißenden Bergbachs aus. Und begib dich in New York auf schaurig-effektvolle Geisterjagd. Du merkst schon: Der Heide-Park steht für Heldengeschichten. Und die angeteaserten Erlebnisse stehen für vier der zahlreichen Attraktionen, die du auf jeden Fall machen solltest.
1. Holzachterbahn „Colossos – Kampf der Giganten“

Das absolute Highlight im Heide-Park ist natürlich Deutschlands höchste, schnellste und längste Holzachterbahn „Colossos – Kampf der Giganten“. Erbaut nach einem damals neuen und innovativen Konzept hielt sie einst den Weltrekord. Und selbst wenn dieser Rekord heute nicht mehr besteht, ist die erste Abfahrt aus über 50 Metern Höhe mit 110 Stundenkilometern und in einem steilen Winkel von 61 Grad noch immer Nervenkitzel pur. Die daran anschließenden Airtime-Hügel ebenso. In der ersten und in den letzten Reihen zieht es dich regelmäßig mit ordentlich Kraft aus dem Sitz. Noch dazu ist die Bahn für eine Holzachterbahn erstaunlich smooth und somit etwas Besonderes – meiner Meinung nach zählt „Colossos – Kampf der Giganten“ zu den besten Achterbahnen Deutschlands.
2. Wing-Coaster „Flug der Dämonen“

Empfehlung Nummer 2 im Heide-Park: der „Flug der Dämonen“. Deutschlands damals erster Wing-Coaster erwartet dich mit fünf Inversionen, wobei die erste schon direkt nach dem Kettenlift kommt. Du drehst dich langsam seitlich auf den Kopf und rauschst dann begleitet von dämonischen Soundeffekten 40 Meter die Tiefe. In den Tälern drückt es ordentlich, die Inversionen sind geschmeidig wie ein Tanz auf dem Parkett und auch die nach wie vor besondere Sitzposition mit frei baumelnden Beinen neben der Schiene zeichnet diese Achterbahn aus. Eine freie Sitzplatzwahl gibt’s hier zwar nicht, aber du kannst dich zumindest für eine der beiden Seiten entscheiden. Ich würde dir die rechte Seite empfehlen, da der First-Drop und die Einfahrt in den „dämonischen Knoten“ hier besonders cool sind.
3. Gyro-Drop-Tower “Scream”

Unweit vom „Flug der Dämonen“ entfernt wartet die nächste Empfehlung. Einmal im Kreis rotierend auf 71 Meter Höhe, kurze Pause, ein Zischen und dann der Fall: Auf „Scream“, dem ehemals höchsten Gyro-Drop-Tower der Welt, erlebt du einen freien Fall der besonders intensiven Sorte. Die 40 Personen fassende Gondel hat vollbesetzt ein Gewicht von etwa 25 Tonnen. Will heißen: Wenn sie oben nach wenigen Sekunden aus dem Haken ausgeklinkt wird, baut sie nicht nach und nach Falltempo auf, sondern es reißt dich mit Wucht und Airtime nach unten. Dort donnert die Gondel dann mit etwa 100 Stundenkilometern in die fest zupackenden Bremsen – kurzzeitig entstehen hier Belastungen bis zum Fünffachen des eigenen Körpergewichts. Eine besonders nervenkitzelige Fall-Experience.
4. Spritziges Vergnügen beim „Mountain Rafting“

Eine Runde auf dem reißenden Bach darf nicht fehlen. Wobei, ok… wirklich reißend und tosend nass ist das „Mountain Rafting“ in den runden Reifenbooten definitiv nicht. Da gibt es ganz andere Raftings, die deutlich nasser sind. Aber: Bei warmem Wetter bietet das „Mountain Rafting“ mit zahlreichen Stromschnellen und spritzenden Wasserfällen einfach eine schöne Portion Spaß und leichte Erfrischung für Groß und Klein. Zudem ist die Anlage hübsch eingebettet und häufig ist die Wartezeit kürzer als bei der klassischen Wildwasserbahn.
5. Dive-Coaster „KRAKE“

Der Inbegriff von „short but sweet“: Ja, allzu lange möchte man für die „KRAKE“ nicht anstehen, so schnell wie die Fahrt vorbei ist. Aber doch zählt dieser Dive-Coaster, der erste und noch immer einzige in Deutschland, zu den besten Attraktionen im Heide-Park. Das, wofür du hier anstehst, ist natürlich der Drop und der Hängemoment unmittelbar davor. In der ersten Reihe kippst du auf 41 Metern Höhe langsam vornüber, schaust direkt nach unten auf das Kraken-Maul. In der dritten Reihe sitzt du währenddessen fast noch aufrecht, wirst dafür aber beim Fall mit sehr intensiver Airtime mitgerissen. Beides ist absolut empfehlenswert, also unbedingt ausprobieren. Und was man auch festhalten muss: Die Achterbahn fährt sich regelrecht butterweich.
Kleiner Tipp: Wer nicht darauf besteht, eine Fahrt gemeinsam zu machen, nutzt den Single-Rider-Eingang. Hier ist meistens so gut wie gar nichts los und man kommt wahrscheinlich schon nach wenigen Minuten dran – auch an Tagen, an denen die Leute 30, 40, 50 Minuten anstehen. In den drei Reihen pro Zug mit jeweils sechs Sitzen bleibt öfter mal einer unbesetzt, der dann mit Single-Ridern besetzt wird. Man hat zwar keinen Einfluss darauf, in welcher Reihe man landet, aber dafür schnellen Fahrspaß.
6. Geisterjagd beim „Ghostbusters“-Darkride

Die Geisterjäger brauchen deine Unterstützung: Die „Ghostbusters“ lösen als Thema vielleicht nicht bei allen die pure Euphorie aus. Aber der interaktive Familien-Darkride in 5D ist erstaunlich gut gemacht. (Um ehrlich zu sein besser als die „Dämonengruft“.) Du schließt dich einem Geisterjäger-Team an und bewegst dich in den Cadillac-Fahrzeugen zuerst durch ein Fabrikgebilde und andere Szenerien, später dann durch die Straßen von New York. Das Fahrzeug kippt, dreht und neigt sich passend zu den Medieninhalten auf den großen Screens. Für Familien mit Kindern und auch sonst für alle Erwachsenen, die zwischendurch mal was anderes als Achterbahn machen wollen, ist das eine coole Geschichte.
7. Katapultachterbahn „Desert Race“

Von 0 auf 100 Stundenkilometer in 2,4 Sekunden: Als der Heide-Park 2007 die Achterbahn „Desert Race“ einweihte, war sie die erste Katapultachterbahn Deutschlands. Inzwischen haben wir viele mehr, im Phantasialand, im Europa-Park, auch in anderen Freizeitparks. Aber: „Desert Race“ ist nach wie vor die einzige, bei der du noch einen hydraulischen Katapultstart erlebst. Und das lohnt sich: Das Katapultsystem zieht den tonnenschweren Zug als sei er federleicht schnell und intensiv nach vorn. Das ist nicht zu vergleichen mit den anderen Katapultstarts, die man hierzulande so kennt. Und auch die Fahrt selbst hat es mit Kräften von bis zu 4,5 G in sich. Wie so oft im Heide-Park ist die Achterbahn recht kurz und schnell vorbei, zählt aber ganz klar auch zu den besten Attraktionen des Freizeitparks.
Welche Achterbahnen und Attraktionen sind noch empfehlenswert?
Natürlich gibt’s im Heide-Park noch viele empfehlenswerte Attraktionen mehr. Zuerst sei die „Bobbahn“ genannt. Sie ist die längste Achterbahn ihrer Art weltweit und schlängelt sich auf fast einem Kilometer Strecke den Hang hinunter, ehe es am Ende wieder zur Station hinauf geht. Auch die Hängeloopingbahn „Toxic Garden“ sei natürlich erwähnt – am besten in der ersten Reihe. Die Fahreigenschaften sind sehr ruppig und könnten – wie bei allen Anlagen dieser Art – wirklich angenehmer sein, aber dennoch ist die Achterbahn mit der Sitzposition und ihren fünf Inversionen spektakulär.

Wer einmal ordentlich nass werden will, wagt sich im Sommer auf das Splash-Battle „Topilaula-Schlacht“ oder macht bei der klassischen „Wildwasserbahn“ ein Boot voll – vorne sollte das Boot am schwersten sein, damit es bei den Schussfahrten tief eintaucht. Wer wiederum brauchkribbelnde Action sucht, setzt sich in der Riesenschiffschaukel „Bounty“ in eine der beiden äußeren Reihen oder sucht das „Maja-Tal“ auf und dreht eine Runde mit dem Kettenkarussell.
Wer ein bisschen entspannten möchte, genießt die „Floßfahrt“ über den See, erkundet mit der „Monorail“ oder „Panoramabahn“ den Park von etwas weiter oben, begibt sich auf die Bootsfahrt in die Drachenhöhle, oder setzt sich auf die Dinos im „Peppa-Pig-Land“. Auch eine etwas rasantere Runde auf dem „Grottenblitz“ darf man einplanen – seit 2025 wieder mit Thematisierung im Inneren der Grotte.
Insidertipps: Wie holst du noch mehr aus deinem Besuch im Heide-Park raus?

Profitiere von den Erfahrungen der Fans und Enthusiasten.
1. Gehe morgens zuerst Richtung „KRAKE“, „Flug der Dämonen“ oder „Big Loop“.
Der Heide-Park öffnet bereits früh die Tore zum Eingangsbereich. Dort kannst du dann bereits durch den Shop bummeln oder einen Kaffee und Frühstückssnack holen. Um 9:30 Uhr oder spätestens 10:00 Uhr öffnet sich das Tor zum Freizeitpark. Dann gehen auch die Achterbahnen und Attraktionen in den Betrieb.
Sehr viele Leute laufen (oder rennen) zunächst Richtung „Colossos“ und „Desert Race“. Das heißt, dass es dort schnell voll wird. Ich würde dir deshalb empfehlen, zuerst Richtung „KRAKE“, „Flug der Dämonen“ und „Big Loop“ zu laufen. „Colossos“ würde ich mir ohnehin für später aufheben, wenn die Bahn warmgefahren ist und noch mehr bockt.
Das mit der „KRAKE“ ist inzwischen zwar kein Geheimtipp mehr und oft hat sich dort schon eine Schar Hotelgäste eingefunden, aber wenn du zügig läufst – idealerweise am See rechts-herum und durch das „Peppa-Pig-Land“ hindurch – hast du Chance auf noch überschaubare Wartezeit. Ansonsten weiterziehen zum „Flug der Dämonen“ oder „Big Loop“. Der „Big Loop“ hat zur Saison 2026 einen neuen Zug erhalten und ist derzeit dementsprechend populär. Auch hier würde ich mich früh anstellen, ehe es voll wird.
2. Nutze bei „KRAKE“ tagsüber den Single-Rider-Eingang. (Solche Eingänge sind auch bei anderen Attraktionen verfügbar.)
Du hattest morgens kein Glück bei der „KRAKE“ oder willst noch mal fahren? Dann ist bei erhöhten Wartzeiten der Single-Rider-Eingang eine Option. Man kann zwar nicht gemeinsam nebeneinander fahren und hat keine Sitzreihen-Wahl, ist dafür aber oft schon nach wenigen Minuten dran. Die Züge der Achterbahn verfügen über jeweils sechs Sitze pro Reihe. Da bleiben öfter mal ein-zwei Sitze pro Fahrt frei, die dann mit Alleinfahrenden aufgefüllt werden.
Übrigens: Auch bei „Colossos“ und beim „Flug der Dämonen“ gibt’s so einen Single-Rider-Eingang. So kannst du auch dort Wartezeit sparen. Beachte bei diese beiden Achterbahnen aber, dass es länger dauern kann, weil a) meist mehr Leute allein anstehen und b) immer nur zwei Plätze pro Reihe verfügbar sind. Das heißt, dass Alleinfahrende nur bei ungeraden Konstellationen in der normalen Warteschlange zum Zug kommen.
3. „Bobbahn“ und Hängeloopingbahn „Toxic Garden“ machen meistens erst um 12:00 Uhr auf.
Die „Bobbahn“, die vor allem bei Familien beliebt ist, öffnet meist nicht direkt um 10 Uhr, sondern etwas später um 12:00 Uhr. Genau so sieht es auch bei der Hängeloopingbahn „Toxic Garden“ aus. Hier lohnt es sich, die Uhrzeit im Auge zu haben und zur Öffnungszeit der beiden Achterbahnen direkt da zu sein. Gerade bei der „Bobbahn“ bilden sich oft erhöhte Wartezeiten, weil die Bahn vor allem bei Familien mit Kindern beliebt ist.
3. Nachmittags wird’s leerer: Achterbahnzeit! (Beachte außerdem, dass die Wartebereiche eine Stunde vor Parkschluss schließen.)
Oft leert sich der Heide-Park schon ab etwa 15:30 Uhr merklich – die späteren Nachmittagsstunden sind also super, um noch mal Wiederholungsfahrten auf den großen Achterbahnen zu machen. Beachte jedoch, dass die Wartebereiche bereits eine Stunde vor Parkschluss geschlossen werden. Das gilt für sämtliche Wartebereiche, unabhängig davon, wie viel dort gerade los ist.
Im Öffnungszeitenkalender des Heide-Parks ist die Schließzeit der Attraktionen angegeben – je nach Tag ist das entweder um 17:00 Uhr oder um 18:00 Uhr. Während der Halloween-Saison im Oktober geht es oft auch bis 19:00 Uhr beziehungsweise 21:00 Uhr (Wochenenden).
Ich würde empfehlen, die Achterbahn oder Attraktion mit der längsten Wartezeit bis zum Schluss aufzuheben und dann rechtzeitig vor Anstellschluss dort zu sein. So bist du nicht „gezwungen“, den Park „vorzeitig zu verlassen“ beziehungsweise bist die ein oder anderen Bahnen mehr gefahren.
4. Nutze auch die Mittagspause für Achterbahnen und Attraktionen und plane deine eigene Pause früher oder später.
Auch die Mittagszeit kannst du gut für Fahrten nutzen. Ab 12:00 Uhr gehen die Leute vermehrt essen. So wird an den Attraktionen etwas leerer und an den Imbissen sowie in den Restaurants voll. Nutze diesen Vorteil und verlagere deine eigene Mittagspause auf vor 12:00 Uhr oder nach 14:00 Uhr. Dann ist es beim Essen auch leerer und du verschenkst keine Zeit beim Anstehen für Bowls, Schnitzel oder Pasta oder beim Suchen nach einem freien Tisch.
Gastronomie: Wo kannst du im Heide-Park am besten essen?

Apropos Essen: Wie ich finde, hat der Heide-Park, was die Gastronomie angeht, ziemlich zugelegt. Es gab Zeiten, da war die Gastronomie wenig empfehlenswert, aber inzwischen sind ein paar Gastro-Spots durchaus zu empfehlen.
- Bowls in verschiedenen Variationen (auch vegan) bei „Frau Mümmels Kiosk“ im „Peppa-Pig-Land“ – sie sind ordentlich portioniert, frisch, lecker und machen mit dem Reis länger satt als das typische Fast-Food. Die Preise sind im Verhältnis zur Portion fair.
- Flammkuchen in verschiedenen Variationen (auch fleischlos) bei der „Flammkuchen-Factory“ am See – neben dem Elsässer Klassiker werden auch ausgefallenere Beläge geboten, beispielsweise mit Sucuk und Feta oder mit Chicken und Hollandaise. Preislich in etwa gleicher Kurs wie bei den Bowls.
- Gyros mit Pommes, Krautsalat und Zaziki beim „Colossos-Snack“
- Pizza (auch fleischlos) bei dem „Scream-Pizza“-Snackpoint
- Bratwurst beim „Heide-Grill“ im Eingangsbereich
Lust auf was Süßes? Dann seien noch das „Knusperhaus“ am See (in der Nähe vom „Grottenblitz“) und der Kiosk oben bei der „Bobbahn“ empfohlen. Bei dem Kiosk bekommst du unter anderem auch leckeren Barista-Kaffee – sonst nirgends im Park – und beim Knusperhaus solltest du als süße Versuchung vor allem die Schokofrüchte probieren. Schokolierte Erdbeeren mit Giotto oder Kinder Bueno? LECKER. Ansonsten sind auch die Churros im Westernbereich ganz gut.
Weitere Tipps: Was ist beim Heide-Park sonst noch gut zu wissen?

Tipps für den besten Besuchstag, Rabattvorteile beim Eintritt und lohnenswerte Zusatz- und Übernachtungsangebote vom Heide-Park.
1. Wenn es wirklich leer sein soll: Fahr unter der Woche außerhalb der Ferien. (Wochenends ist es sonntags besser.)
Besonders während der Schulferien in Hamburg, Bremen und Niedersachsen kann es im Heide-Park recht voll werden. Auch an Feier- und Brückentagen sowie Event- und Aktionstagen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es voll wird. Da die Operations im Heide-Park nicht immer die schnellsten sind, kommt es dann zu erhöhten Wartezeiten.
Die leersten Tage sind Wochentage außerhalb der Ferien. Da brauchst du auch die Insidertipps nicht wirklich, weil der Andrang in der Regel wirklich überschaubar ist. Kalkuliere jedoch ein, dass die Achterbahnen an diesen Tagen im Einzugbetrieb laufen. So kommt es trotz wenig Gästen dennoch zu Wartezeiten.
Wenn du den Heide-Park am Wochenende besuchen willst, nimm lieber den Sonntag statt Samstag. Die Wartezeiten liegen hier meiner Erfahrung nach – und selbst in den Ferien bei Sonnenschein – bei durchschnittlich 25-35 Minuten an den großen Achterbahnen und weniger bei den anderen Attraktionen.
2. Kaufe deine Tickets vorab online. (Auch das Parkplatzticket.)
Im Heide-Park bezahlen alle ab 90 cm Körpergröße den gleichen Eintrittspreis – und der ist online erheblich günstiger als vor Ort. Tageskassen existieren im Heide-Park ohnehin nicht mehr, sondern nur noch Ticketautomaten. Statt 37 € bis 42 € online zahlt man an diesen Automaten 64 €. Auch solltest du dein Ticket kurz vorher mit festem Besuchsdatum kaufen, statt im Voraus undatiert. Undatierte Tickets kosten online 52 € und sind somit bis zu 15 € teurer.
Auch das Parkplatz-Ticket solltest du bereits vorab kaufen. Du wirst es brauchen, um es morgens bei der Schrankendurchfahrt einzuscannen. (Dahingehend ist das System vom Heide-Park etwas schräg.) Parken kostet in der Saison 2026 stolze 14 €. Wer erst vor Ort an der Schranke die Karte dranhält, zahlt mehr.
3. Rabattaktionen nutzen!
Auf eine Sache kann man sich beim Heide-Park und bei Merlin generell inzwischen verlassen: Alljährliche Rabattaktionen mit externen Kooperationspartnern und von den Parks und Ausflugszielen selbst.
So gibt es auch 2026 wieder eine Aktion mit Popp Feinkost. In den Packungen der Brotaufstriche finden sich Rabattgutscheine, mit denen man jeweils bis zu 4 tagesdatierte Tickets mit 25 % Rabatt sichern kann. Die Aktion läuft noch bis zum 31.05.2026. Auch Lidl macht eine Aktion in der Lidl-Plus-App mit Tickets für 29 € pro Person. Ansonsten tummeln sich im Netz immer wieder noch weitere Aktionen. Unbedingt aber auf die Seriosität der entsprechenden Seiten achten.
Achte ansonsten auch auf die eigenen Angebote. Die Jahreskarten werden oft reduziert angeboten und für die Übernachtungsmöglichkeiten beim Heide-Park werden auch oft Spezialpakete mit besonderen Features oder besonders hohen Rabatten geschnürt.
4. E-Autos können nicht geladen werden!
Auf dem regulären Parkplatz des Heide-Parks gibt es keine Ladesäulen. Lediglich auf dem Parkplatz für Hotelgäste stehen welche, die aber auch nur im Zeitraum zwischen 19 und 9 Uhr genutzt werden können. Tagsüber sind die Ladesäulen abgeschaltet. Bestenfalls kommt man also mit ausreichend Akkuladung beim Heide-Park an, sodass es abends auf dem Nachhause-Weg oder bis zur nächsten öffentlichen Ladesäule nicht eng wird.
5. Sehr vollen Tag erwischt? Denk mal über das silberne Express-Ticket nach.
Mit dem silbernen Express-Ticket hast du jeweils eine Sofortfahrt auf „KRAKE“, „Flug der Dämonen“, „Colossos“, „Desert Race“ und „Scream“. Das heißt, dass du dich nicht normal anstellst, sondern an der Warteschlange vorbeigehst und nur noch eine überschaubare Restwartezeit hast. Das kostet zwar auch 39 € bis 59 € pro Person, aber an einem wirklich vollen Tag und wenn man das Geld ausgeben möchte, kann sich das lohnen. Nähere Informationen zum Express-Ticket erfährst du in meinem Detailartikel dazu.
6. Öfter im Heide-Park? Denk mal über die silberne Heide-Park-Jahreskarte oder den Merlin Abenteuerpass nach.

Wenn du im Laufe der Saison öfter im Heide-Park bist, solltest über eine Jahreskarte nachdenken. Sowohl die silberne Heide-Park-Jahreskarte als auch der Merlin Abenteuerpass sind super. Zur Saison 2026 wurden die Konditionen deutlich verbessert.
- Die silberne Jahreskarte ist mit regulär 89 € recht preiswert und rechnet sich bereits ab dem dritten Besuch. Wenn du sie während einer Rabattaktion kaufst, rechnet sie sich noch schneller. Vorteile: 12 Monate freier Eintritt in den Heide-Park während der Saisonzeiten ohne Ausschlusstage; 10 % Rabatt auf gastronomische Angebote und Souvenirs; 10 % Rabatt auf Übernachtungen im Heide-Park; Freunde-Special mit preiswerterem Eintritt für Begleitpersonen.
- Der Merlin Abenteuerpass ist mit regulär 139 € eine Spur teurer, hat allerdings noch mehr Vorteile an Bord. Neben dem Heide-Park gilt er auch beim Legoland Deutschland und bei allen anderen deutschen Merlin-Attraktionen und enthält kostenfreies Parken beim Heide-Park und beim Legoland Deutschland. Hinzu kommen jeweils ein kostenloser 2-Tages-Besuch im Legoland Billund und Gardaland, 10 % Rabatt auf gastronomische Angebote und Souvenirs, 15 % Rabatt auf Übernachtungen beim Heide-Park und auch hier das Freunde-Special.
Mehr zu diesen wirklich grandiosen Angeboten und wann sich welche Jahreskarte lohnt, liest du in meinem Detailartikel zum Merlin Abenteuerpass und den Jahreskarten.
5. Mehrere Besuchstage? Entdecke das All-Inclusive-Übernachtungspaket.
Zwei Tage Heide-Park? Zwei Tage Action. Übernachten kannst du entweder in einem der Themenzimmer des Abenteuerhotels oder in einer bunten Holzhütten im Holiday-Camp. Der Heide-Park bietet hier All-Inclusive-Übernachtungspakete an. Einfach auf der Website nach den Angeboten schauen und buchen. Übrigens: Übernachtungsgäste dürfen morgens vor allen anderen in den Heide-Park und sind in unmittelbarer Nähe zu „KRAKE“ und „Flug der Dämonen“. Ein super Vorteil, um sich vor allen anderen an den Achterbahnen zu postieren.
Bereit für deinen Besuch?
Mit all diesen Tipps und Empfehlungen dürfte dein Tag und Erlebnis im Heide-Park richtig gut werden. Jetzt braucht’s nur noch schönes Wetter. Ich wünsche dir viel Spaß. Tickets und weitere Informationen findest du auf der Website des Heide-Parks.

