Beste Attraktionen im Phantasialand: Ganz klar auch die Wasserbahn Chiapas, hier Ansicht vom finalen Splash im mexikanischen Themenbereich

Phantasialand: Beste Attraktionen, Gastro und wertvolle Insidertipps für deinen Besuch 2026

Im Phantasialand erwarten dich acht spektakuläre Achterbahnen, viele weitere abwechslungsreiche Top-Attraktionen, hervorragend designte Hotels, wohlschmeckende Gastronomie sowie beeindruckend atmosphärische und immersive Themenwelten. Gegenseite: So beliebt der Park ist, so voll wird es dort oft auch. In diesem Beitrag fasse ich viele Tipps und Empfehlungen zusammen, wie du noch mehr aus deinem Besuch im Phantasialand rausholen kannst.  

Was sind die 10 besten Attraktionen im Phantasialand?

Mit bis zu 2,4 Millionen Gästen pro Jahr zählt das Phantasialand zu den meistbesuchten Freizeitparks in Deutschland. Dass er auch ganz klar zu den besten Parks in Deutschland gehört, gar zu den besten in Europa und weltweit, möchte man kaum anzweifeln. Die Platzprobleme fordern den Park dahingehend heraus, aus jedem Quadratmeter das Maximum rauszuholen – und das beherrscht das Phantasialand wie kaum ein anderer Freizeitpark. Auch mit Blick auf die gebotenen Achterbahnen und Attraktionen. Was sind die besten Attraktionen?

1. Multi-Launch-Coaster „Taron“

Beste Attraktionen im Phantasialand: Multi-Launch Achterbahn Taron in der Themenwelt Klugheim

Mit Karacho durch die mystisch-zerklüfteten Basaltfelsen von „Klugheim“: Der Multi-Launch-Coaster „Taron“ ist eine DER Achterbahnen in Deutschland. Auf den zwei Launches katapultiert es dich intensiv auf bis zu 117 Stundenkilometer, ehe du dich mit Highspeed-Pace und coolen Airtime-Momenten durch wilde Partien von mal engen und mal gedehnten Umschwüngen windest – immer haarscharf vorbei an schroffen Gebirgsketten, Schieferdächern und Wasserfällen. Ein Phantasialand-Besuch ohne „Taron“? Geht nicht. Diese Achterbahn solltest du definitiv einplanen.

2. Themenwelt “Rookburgh” & Flying-Launch-Coaster „F.L.Y.”

Beste Attraktionen im Phantasialand: Flying-Coaster FLY in der Themenwelt Rookburgh

Begib dich durch den steinernen Tunnel und tauche ein in die wahrscheinlich immersivste und spektakulärste Themenwelt, die du je in einem Freizeitpark erlebt hast. „Rookburgh“ erwartet dich mit einem frühindustriellen Charme von Handwerk und Pioniergeist und ist von der Machart her auf einer Ebene mit den besten Themenwelten von Disney und Universal. Man vergisst praktisch, dass drumherum noch das ganze restliche Phantasialand ist. Und auch der weltweit längste Flying-Coaster „F.L.Y.“ trägt dazu bei. Was dich in dieser Achterbahn erwartet, siehst du auf den Pfaden von „Rookburgh“ am besten. Lass dich drauf ein – es ist unvergleichlich.  

3. Wasser-Expedition “Chiapas”

Beste Attraktionen im Phantasialand: Wasserbahn Chiapas bei der finalen Abfahrt

Das Phantasialand selbst bezeichnet „Chiapas“ als DIE Wasserbahn. Und ja, das kommt hin. Diese Anlage ist weit entfernt von klassischen Wildwasserbahnen, wie sie vor „Chiapas“ ja auch noch an genau dieser Stelle standen. Man schippert hier nicht bloß die Fahrrinne entlang und rutscht ein paar Schussfahrten runter, sondern man begibt sich – dank einmal mehr einzigartiger Thematisierung – geradezu auf eine Expedition. Über fünf Ebenen geht es bis ganz nach oben und zum Schluss saust das Boot 53 Grad steil nach unten und kehrt mit einem Splash zurück ins bunt-mexikanische Dorf. Dass hier im Sommer derart hohe Wartezeiten herrschen, ist keine Überraschung – „Chiapas“ ist eine absolute Empfehlung.

4. Interaktiver Darkride “Maus au Chocolat“

“Aus die Maus!”, heißt es nach ein paar Minuten in der Alt-Berliner Tortenfabrik. Oder doch nicht? Na, jedenfalls beginnt die Mäusejagd jedes Mal wieder von vorn. Denn die frechen Störenfriede, die sich überall in der Fabrik verstecken, wollen sich einfach nicht geschlagen geben. Beim interaktiven 3D-Darkride „Maus au Chocolat“ sollst du dem Berliner Kammerjäger Oskar Koslowski mit Spritzbeuteln dabei helfen, die Tortenfabrik Raum für Raum mausfrei zu bekommen und die Tortenkreationen zu schützen. Seine Sprüche mit typisch-Berliner Schnauze machen die Mission umso charmanter. Und rein von der Experience her ist auch diese Attraktion richtig gelungen. Wie viele Punkte wirst du wohl am Ende gesammelt haben? 

5. Bungee-Drop „Mystery Castle“

„Nur Mut schwächt das Böse.
Sei stark, wenn du ihm begegnest –
Dort oben, im Turm von Mystery Castle!“

Beste Attraktionen im Phantasialand: Bungee-Drop Mystery Castle

Bei den einen sorgen diese Zeilen für schlackernde Knie, bei den anderen lösen sie pure Vorfreude aus. Wobei es eigentlich gar nicht das Böse hoch oben im Turm ist, vor dem man sich beim „Mystery Castle“ in Acht geben müsste. Vielmehr ist es die druckvoll freigesetzte Energie, mit der es dich in den Gondeln bei 4 G intensiv nach oben und mit -1,5 G wieder nach unten schießt. Ein Erlebnis wie „Mystery Castle“ ist weltweit einmalig. Es ist kein typischer Freefall-Tower, wie ihn viele Parks haben, sondern eine Attraktion, die auch für ihr Entstehungsjahr 1998 äußerst innovativ und weit gedacht ist. Mit ordentlich Vertikalaction.

6. Inverted-Coaster „Black Mamba“

Beste Attraktionen im Phantasialand: Achterbahn Black Mamba im afrikanischen Themenbereich

Mit den Spitzen-Coastern „Taron“ und „F.L.Y.“ vergisst man beinahe, dass das Phantasialand mit der „Black Mamba“ noch eine Top-Achterbahn mehr hat. Und die hat sogar Symbolcharakter. Die schwarze Schlange, die sich tief im afrikanischen Dschungel durch das Dickicht windet, war 2006 die erste Attraktion im Phantasialand, die von Anfang an als Gesamtexperience in eine extrem aufwändig gestaltete Themenwelt eingebettet wurde. In diesem Fall nennt sich die Themenwelt „Deep in Africa“. Der Inverted-Coaster, bei dem du mit frei baumelnden Beinen unter der Schiene fährst, ist mit vier Überschlägen und zehn Near-Miss-Momenten ebenfalls jede Empfehlung wert. In der ersten Reihe ist das Erlebnis aufgrund der freien Sicht am besten, in den letzten Reihen ist es am intensivsten.

7. “Deep in Africa Adventure-Trail”

Der Eingang der nächsten empfehlenswerten Attraktion im Phantasialand findet sich direkt gegenüber der „Black Mamba“: Es ist der „Deep in Africa Adventure-Trail“. Man möchte sich wundern und staunen, wie das Phantasialand diesen Erlebnispfad noch ins Schienen- und Dschungelgeflecht der „Mamba“ reinbekommen hat. In jedem Fall ist das Erlebnis auf dem Trail klasse. Gerade für Familien mit Kindern ist der Pfad, der aus vielen abwechslungsreichen Kletter- und Balancier-Hindernissen besteht, wunderbar. Aber auch wer einfach mal andere Blicke auf die „Black Mamba“ erhaschen beziehungsweise zwischendurch mal etwas Entspanntes machen möchte, sollte den Trail einplanen. Ist richtig gut gelungen.

8. Minetrain „Colorado Adventure“

Beste Attraktionen im Phantasialand: Minenachterbahn Colorado Adventure bei einer der vielen kurvigen Abfahrten mit Airtime

Im donnernd-grollenden Minenzug durch mexikanische Stollen und Schächte und vorbei an schroff-roten Felsen: Obwohl der Name dieser Achterbahn eher auf ein Setting in den Rocky Mountains hindeutet, ist sie dem mexikanischen Themenbereich zugeordnet. In Sachen Fahrspaß tut das aber nichts zur Sache: Etwa 3 Minuten bist du auf der fast 1,3 Kilometer langen Strecke unterwegs. Und vor allem in den letzten Reihen ist das purer Spaß. Denn gleich mehrfach zieht der vordere Zugteil den hinteren mit kontrolllos erscheinender Airtime über die Hügel rüber und in die Kurven rein. Für mich macht genau das „Colorado Adventure“ zu einer der besten Familienachterbahnen, die ich kenne – und andere baugleiche Minetrain-Achterbahnen von Vekoma kommen da nicht ansatzweise ran.

9. Suspended Top-Spin „Talocan“

Attraktion Talocan mit dem Aztekentempel und emporschießenden Feuerbällen im Phantasialand

Beim Vorhaben, ihren Weinkeller zu vergrößern, ist eine mexikanische Genossenschaft auf einen jahrhundertealten Aztekentempel gestoßen und hat ihn freigelegt. So wurde der Zorn des mächtigen Wettergotts Tlaloc geweckt. Wer sich in den Tempel wagt, bekommt diesen Zorn zu spüren. Mit mehrfachen, teils sehr intensiven Überschlagspartien, etlichen Schaukel- und Hängeeinheiten sowie emporschießenden Feuerbällen und Wassersäulen sorgt Tlaloc dafür, dass man den Tempel in Ehrfurcht sicher nicht noch einmal betritt. Oder doch? Jedenfalls ist „Talocan“ die wohl krasseste Attraktion, die du im Phantasialand machen kannst. Und falls du dich nicht traust: Von der Aussichtsplattform aus kannst du dir das Spektakel auch fantastisch einfach nur ansehen.

10. Schussfahrt-Rafting „River Quest“

Beste Attraktionen im Phantasialand: Rafting River Quest mit sehr nassen Schussfahrten, hier noch unten, wo es ruhig ist

Rafting-Anlagen kennen wir: Da schippern runde Reifenboote durch einen Strömungskanal und passieren wilde Stromschnellen und spritzende Wasserfälle. Was den Nässegrad betrifft, so bleibt es aber meist bei ein paar Tropfen. Bei „River Quest“ im Phantasialand ist das anders. Per Aufzug geht’s nach oben – und dort werden die Boote sogleich in die erste von drei tosenden Schussfahrten entlassen. Je schwerer das Boot ist, desto tiefer taucht es unten ein. Und wer dabei auf der „falschen“ Seite des Bootes sitzt, bekommt eine Welle sondergleichen ab. Wird es dich erwischen? Das findest du nur heraus, wenn du dich auf die Quest einlässt.

Noch mehr empfehlenswerte Attraktionen und Shows

Das Besondere am Phantasialand? Dass nach diesen zehn Achterbahnen und Attraktionen noch längst nicht Schluss ist. Der Freizeitpark hat noch viele empfehlenswerte Rides mehr. Wie wäre es mit einem Walkthrough durch das skurrile „Hotel Tartüff“? Oder mit einer schwungvollen Fahrt auf den „Winjas“-Achterbahnen? Oder mit einer entspannten Runde im „Würmlingexpress“ oder auf dem historischen Pferdekarussell? Selbst „Tikal“ ist total lustig, obwohl es von außen eher unspektakulär aussieht.

Und wenn du die Attraktionen tatsächlich alle durch hast, sind da auch noch die Shows, die im Phantasialand äußerst sehenswert sind. Bei „Nobis“ erlebst du kunstvoll-elegante Akrobatik mit Livegesang. Bei „Rock on Ice“ ist der Name der Show Programm – Gitarrenriffs, blitzendes Licht, große Videoprojektionen und natürlich coole Schlittschuhkunst. Und mit dem „Battle of the Best“ wäre da sogar noch eine dritte große Show – Stunts, Akrobatik und Tanz mit dem Flair von Bronx und Brooklyn. Plane ruhig zwei Tage im Phantasialand ein. Du kannst sie gut gebrauchen.

Insidertipps: Wie holst du noch mehr aus deinem Besuch im Phantasialand raus?

Ansicht von oben auf Attraktionen im Themenbereich Wuzetown im Phantasialand
Blick auf Themenbereich „Wuzetown“

Profitiere von den Erfahrungen der Fans und Enthusiasten.

1. Geh morgens zuerst in den Themenbereich “Fantasy”, statt bei „Taron“ kleben zu bleiben.  

Das Phantasialand öffnet meist um 9:00 Uhr, während die Achterbahnen und Attraktionen um 10:00 Uhr in Betrieb gehen. Die meisten Leute zieht es morgens zu „Taron“, „F.L.Y.“ und „Black Mamba“, sodass es hier zu deutlichen Wartezeit-Peaks kommt. Ich würde dir stattdessen empfehlen, zuerst den „Fantasy“-Themenbereich aufzusuchen. Dort findest du die beiden „Winjas“-Achterbahnen sowie die Achterbahn „Crazy Bats“, die du dann bei noch überschaubaren Wartezeiten super abhaken kannst. Wenn du wirklich früh dran bist, kannst du es natürlich auch bei „F.L.Y.“ oder bei der „Black Mamba“ versuchen. Aber die beschriebene „Fantasy“-Route funktioniert am ehesten.

2. Mach „Taron“ erst später, wenn die Achterbahn warmgefahren ist.

Wie beschrieben, bleiben sehr viele Gäste morgens direkt bei „Taron“ kleben. Ich würde dir dagegen empfehlen, die Achterbahn ganz bewusst erst später zu fahren. „Taron“ lebt von der Pace und diese wird im Tagesverlauf, wenn sich die Bahn warmfährt, noch einmal etwas zackiger. Damit ist nicht gemeint, dass „Taron“ plötzlich schneller als 117 km/h fährt, sondern dass die Räder und die Schiene warm sind und der Zug zwischen den Abschüssen weniger Geschwindigkeit verliert.

3. Setze deine Mittagpause auf vor 12:00 Uhr oder nach 14:30 Uhr.

Direkt an den vorigen Tipp anschließend: Mittags besteht generell die Chance, dass die Wartezeiten an den Achterbahnen und Attraktionen ein Stück runtergehen, weil sich viele Leute dann erst mal was zu essen suchen und Pause machen. Wenn du hohe Wartezeiten an den Imbissen oder bei den Restaurants vermeiden möchtest, legst du deine eigene Mittagspause am besten auf vor 12:00 Uhr oder nach 14:30 Uhr.

4. Fahre “Chiapas” und “River Quest” an warmen Tagen besser früh als spät.

Wenn du an warmen Tagen „Chiapas” oder „River Quest” machen möchtest, plane die Attraktionen eher früh als spät ein. Gerade ab der Mittagszeit steigen die Wartezeiten bis zum Tagesende spürbar an. Wartezeiten von 60+ Minuten sind dann normal. Du könntest dir zwar auch einen Phantasialand Quickpass für eine der beiden Attraktionen oder auch für beide kaufen und die Warteschlange damit überspringen, aber wenn du rechtzeitig da bist, brauchst du es nicht.

Nebenher sei erwähnt: Bring für den Fall, dass du sehr nass wirst – was vor allem bei „River Quest” passieren kann – Wechselsachen mit. Ansonsten stehen an den Ausgängen beider Attraktionen auch kostenpflichtige Ganzkörper-Föns zum Preis von 2 € bereit. Das hilft bei triefenden Klamotten zwar auch nur bedingt, kann aber zumindest Abhilfe schaffen, wenn du nur ein wenig nass geworden bist.

5. Achte bei “Mystery Castle” auf die Uhrzeit – später ist das Fahrprogramm länger.

Wenn du „Mystery Castle” erleben willst, lohnt es sich, bis etwa 14:00 Uhr zu warten. Normalerweise wird bei dem Indoor-Bungee-Drop ab 14:00 Uhr auf ein längeres Fahrprogramm mit zweimal rauf und runter umgestellt, während morgens das kürzere Fahrprogramm mit nur einmal rauf und runter stattfindet.

Noch mehr Tipps später. Nun erst mal zum leiblichen Wohl.

Gastronomie: Wo kann man im Phantasialand am besten essen?

Sandwich mit Ei und Käse vom Kohleschipper im Phantasialand, eine der sehr empfehlenswerten Gastronomie-Spots
Sandwich beim „Kohleschipper“

Ich habe seit Start des Achterbahnreporters 50 Freizeitparks in Europa besucht – und nirgends, wirklich NIRGENDS, habe ich so eine gute Gastronomie wie im Phantasialand erlebt. Vor allem sei empfohlen, sich Zeit für die Restaurants zu nehmen. Das ist zwar zeitintensiver und etwas teurer als sich am Imbiss schnell was auf die Hand zu holen, aber es lohnt sich – schon allein mit der Atmosphäre in den Läden.

Restaurants

Vorne ist für mich momentan das Restaurant „Uhrwerk“ in der Themenwelt „Rookburgh“. Dort stechen der Captains Burger, die Pommes-Schaufeln mit Handwerksburgern und die Bowls heraus. Wer etwas Kleineres essen möchte, nimmt das Tatar oder die Teigtaschen. Ganz dicht hinter dem „Uhrwerk“ ist dann das Restaurant „Rutmors Taverne“ in der Themenwelt „Klugheim“. Hier ist das Schnitzel der Dauerbrenner, wobei ich aber vor allem den Kaiserschmarrn empfehlen möchte. Wer reich und zünftig speisen möchte, gern auch zu zweit, entscheidet sich für die überraschend riesige Vesper-Platte.

Die Portionen bei beiden Restaurants sind ordentlich. Wenn du nicht sooo viel Hunger hast, kann ich das Restaurant „Cocorico“ in der Themenwelt „Mexico“ empfehlen. Dort kannst du unter anderem aus diversen Tapas-Spezialitäten wählen und dir eine Platte mit drei oder fünf davon zusammenstellen – dazu Brot und Aioli. Selbst mehrfach gegessen. Super lecker.

Snacks & Imbisse

Wenn es doch was auf die Hand sein soll, würde ich folgende Optionen empfehlen:

  • Jambalaya am „Baobab“-Imbiss im Themenbereich „Deep in Africa“
  • Sandwiches beim „Kohleschipper“ in der Themenwelt „Rookburgh“
  • Eis bei „Annie Himmelreich“, Crêpes in „Klugheim“, Churros in „Mexico“
  • Barista-Kaffee und leckere belegte Ciabattas in „Lillis Café“
  • Allerhand süße Verführungen bei „Törtchen & Co.“ – auch zum Mitnehmen

Seit 2025 ist in der Themenwelt „Fantasy“ auch der neue Laden „Phenie’s Shakes & Pancakes“ geöffnet. Die dort servierten Kreationen sind visuell und geschmacklich grandios. Insofern sei auch dieser Laden ganz klar empfohlen. ABER: Du bekommst quasi eine volle Mahlzeit. Von daher würde ich hier empfehlen, eher eine Sache zum Teilen zu bestellen.

Weitere Tipps: Was ist rund um deinen Besuch im Phantasialand noch nützlich zu wissen?

Ansicht des Berliner Themenbereichs im Phantasialand mit Kettenflieger als Hauptattraktion
Themenbereich „Berlin“ mit Kettenflieger

Tipps für den besten Besuchstag und lohnenswerte Eintritts-, Zusatz- und Übernachtungsangebote vom Phantasialand.

1. Besuche das Phantasialand am besten unter der Woche und außerhalb der Ferien. (Im September ist es unter der Woche oft besonders leer.)

Das Phantasialand bietet eine Menge fantastische Achterbahnen und Attraktionen – allerdings ist es mit 28 Hektar sehr eng und dicht bebaut. Sprich: Wenn es voll wird, hast du nicht nur mit hohen Wartezeiten zu tun, sondern auch mit sehr vollen Wegen. Das wird noch dadurch verstärkt, dass das Phantasialand für alle Besuchstage extrem günstige Frühbuchertickets anbietet. Wenn du die Wahl hast, würde ich dir empfehlen, das Phantasialand unter der Woche und außerhalb der Ferien zu besuchen.

Freitags ist gemäß Datenaufzeichnungen tendenziell am wenigsten los – es sei denn, es ist ein Brückentag. Und auch die Wochentage im September nach den Sommerferien fallen sehr positiv auf. Wer am Wochenende hinfahren will, sollte sich eher für sonntags statt samstags entscheiden. Und was speziell den „Wintertraum“ betrifft, hat man in der Vorweihnachtszeit unter der Woche mit am meisten Glück. Am Wochenende und in den Ferien wird es dagegen meist SEHR voll.

Beziehe neben den Ferien von Nordrhein-Westfalen übrigens auch die Ferien in den Niederlanden und in Belgien mit ein. Das Phantasialand ist zwar nicht derart grenznah gelegen wie beispielsweise der Europa-Park in Süddeutschland, aber dennoch kommen viele Gäste aus dem Ausland dorthin. (Ich habe es schon erlebt, dass Nordrhein-Westfalen noch Schule hatte, es im Phantasialand aber trotzdem voll war, weil viel französischsprachiges Publikum im Park war.)

2. Kauf deine Tickets vorab online und das möglichst früh – es werden super preiswerte Frühbuchertickets angeboten.

Der Eintritt ins Phantasialand ist nur noch mit vorab gekauften, datumsgebundenen Online-Tickets möglich. Hier sei empfohlen, die Tickets so früh wie es geht zu kaufen. Denn: Je früher du dran bist, desto weniger zahlst du. Entsprechende Frühbuchertickets kosten oft nur 29 € statt normalerweise bis zu 78 €. Tageskassen gibt’s keine mehr. Tickets für denselben Tag kannst du, falls du das Phantasialand super kurzentschlossen besuchen möchtest, bis spätestens 14:00 Uhr kaufen.

Besonders freuen dürfen sich übrigens Geburtstagskinder bis einschließlich 11 Jahre. Für sie ist der Eintritt ins Phantasialand am Geburtstag frei. Der Besuchstag muss aber auch hier vorab kostenlos reserviert werden und es braucht einen Altersnachweis.

3. Downloade dir die Phantasialand-App und behalte die Show- und Wartezeiten im Blick.

Um deinen Tag vor Ort besser zu planen, hast du auf den im Phantasialand verteilten Monitoren stets auch Einblick in die aktuellen Wartezeiten. Allerdings werden auf den Monitoren immer nur die Wartezeiten der direkt umliegenden Attraktionen angezeigt. Um einen Gesamtüberblick zu bekommen, würde ich dir empfehlen, die Phantasialand-App herunterzuladen. Das ist kostenlos und du hast in der App über die Wartezeiten hinaus auch die Zeiten der Shows sowie einen virtuellen Parkplan inklusive.

4. Sichere dir an vollen Tagen ein, zwei Quickpässe. (Schaue aber erst, ob sich die Wartezeiten nicht doch etwas legen.)

Passend zum Thema Wartezeiten: Wenn du einen vollen Tag erwischt hast, solltest du überlegen, dir ein-zwei Phantasialand Quickpässe zu besorgen. Der Quickpass ist für insgesamt elf Achterbahnen und Attraktionen verfügbar und ermöglicht jeweils eine Einzelfahrt auf einer dieser Attraktionen ohne Wartezeit. Je nach Attraktion kostet das zwischen 5 € und 12 €. Alternativ gibt es für 80 € auch einen sogenannten ‚Quickpass Ultimate‘, der je eine Einzelfahrt auf allen Quickpass-Attraktionen enthält und darüber hinaus auch einen Schnellzugang zur Achterbahn „F.L.Y.“. Näheres zu dem Angebot erfährst du in meinem Detailartikel zum Quickpass.

5. Plane einen Zweitages-Besuch mit Hotelübernachtung im Phantasialand ein. (Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis im Hotel „Charles Lindbergh“.)

Kabinenkarte vor der Kabinentür im Hotel Charles Lindbergh im Phantasialand

Wenngleich das Phantasialand nur 28 Hektar groß ist und zu den kleineren deutschen Freizeitparks zählt, bietet es super viele richtig gute Achterbahnen, Attraktionen, Themenbereiche, Shows und Gastronomie. Wenn du den Freizeitpark noch nicht kennst, würde ich dir empfehlen, einen Zweitages-Besuch einzuplanen und auch in einem der Phantasialand-Hotels zu übernachten.

Das Hotel „Ling Bao“ verspricht Wellness-Atmosphäre mit Fernost-Flair. Das afrikanisch inspirierte Hotel „Matamba“ richtet sich vor allem an Familien mit Kindern. Und das neueste Hotel „Charles Lindbergh“ liefert ein exklusives Gesamterlebnis inklusive Dinner. Letzteres würde ich dir auch empfehlen. Einerseits ist es von allen drei Hotels das coolste mit der außergewöhnlichsten Experience. Andererseits hast du hier das beste Rundum-Paket und Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bei einer Anreise sonntags bis donnerstags kostet die Übernachtung mit 3-Gänge-Abendessen, Frühstück, zwei Tagen Phantasialand und vier Schnellzugängen speziell für „F.L.Y.“ 399 € für zwei Personen. Bei Anreise freitags oder samstags ist es etwas teurer. Mehr dazu erfährst du in meinem Review zum Hotel „Charles Lindbergh“.

Bereit für deinen Besuch?

Mit all diesen Tipps und Empfehlungen dürfte dein Tag im Phantasialand richtig gut werden. Jetzt braucht’s nur noch schönes Wetter. Und Tickets. Die bekommst du auf der Website des Phantasialands. Viel Spaß in Brühl und auf einigen der besten Attraktionen Deutschlands.

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Eike der Achterbahnreporter im Hansapark mit Kamera

Moin, ich bin Eike, der Achterbahnreporter. Seit über 3 Jahren reise ich quer durch Deutschland und Europa, um die besten Freizeitparks und ihre Achterbahnen und Attraktionen zu entdecken. Ich entdecke und berichte – du liest und entdeckst.
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