Sommervibes. Community. Achterbahnrausch. So fühlte sich der erste Park-Takeover von Lucky Looping an. Ein supercooles Event irgendwo zwischen Kollektions-Releaseparty, Freizeitparkaction und kollektiver Euphorie. Jetzt, da dieser Bericht erscheint, ist das Event schon ein paar Wochen her. Aber manche Abende – und der Park-Takeover zählt dazu – verdienen auch später noch ein Echo.

Modelabel macht Freizeitparkparty
Zuallererst: „Park-Takeover?“
Ja. Wir, über 200 Freizeitparkfreunde und -verrückte, haben einen Teil des Europa-Parks für uns ganz allein gehabt. Genauer: den Kroatischen Themenbereich mit der neuesten Achterbahn „Voltron Nevera“. Und das einen ganzen Abend bis tief in die Nacht. Mit Freigetränken. Mit Extra-Ride-Time auf „Voltron“. Mit Live-Beats vom DJ, Eis, warmen Sommervibes und vieeel guter Laune.
Entstanden ist dieses Event, um die neue Kollektion des Mannheimer Freizeitpark-Modelabels Lucky Looping zu feiern. Und da kann man schon mal rhetorisch fragen: Welches Setting hätte besser zu der Release-Party eines solchen Labels gepasst? Da steckte eine Menge Liebe drin. Und so spiegelte das Event ganz klar auch all die Entwicklungsarbeit wider, die nach eigenen Angaben in jedes Detail der neuen Kollektion geflossen ist.
Can, der Gründer von Lucky Looping, erzählte auf der Bühne die emotionale Story. Wie er schon damals nähte, wie es zu der Idee um Lucky Looping kam, wie er von der Familie und von Freunden supportet wurde; letztlich auch von elf weiteren kreativen Köpfen, die Lucky Looping heute mitprägen. „Lass mal einen Pulli mit einem Beutel machen – aber an einer Stelle, wo der Achterbahnbügel nicht drückt.“

Shirts und Hoodies mit Herz und Beutel
Nunmehr geht Lucky Looping mit Runde 2 an den Start – stylisch-funktionale Kleidungsstücke und Accessoires, die sich vor allem durch ein Merkmal auszeichnen: ebenjenen eingenähten Brustbeutel mit Reißverschluss. Perfekt für Handys, schmale Portemonnaies oder Schlüssel, die vor der Achterbahn- oder auch Schiffschaukelfahrt normalerweise abgelegt werden müssten und jetzt aber sicher verstaut werden können. Einfach mit kribbelnder Vorfreude in die Bahn setzen und los.
(Zumindest bei vielen sachteren Bahnen und Attraktionen geht das – auf extremen Coastern wie „Voltron“ dürfen lose Gegenstände auch in solchen Brustbeuteln nicht mitgenommen werden.)

Die zweite Kollektion wartet vor allem mit Farbenvielfalt auf. Der ikonische Reißverschluss des Brustbeutels, darunter der Schriftzug von Lucky Looping. In Orange, in Rot, in Violett, in Pride-Farben. Manchmal mit Print auf der Rückseite, manchmal ohne. In jedem Fall aber kreativ mit haptisch schönem Stoff aus 100 % Baumwolle, lockerer Oversized-Passform und einem Markenbatch am unteren Rand jedes Kleidungsstücks – ein Look mit Wiedererkennungswert. Außerdem Teil der neuen Kollektion: weiße Socken mit Achterbahnemblem sowie eine gebrandete Brotdose und Trinkflasche.
Die Preise?
Shirts kosten 54,90 €, Hoodies 84,90 €. Natürlich schon gehoben, aber eben auch Sonderproduktion abseits von Massenstandards. Die Socken, die ich mir auch direkt gegönnt habe und jetzt bei Freizeitparkbesuchen trage, liegen bei 14,90 €. Die neue Brotdose und Trinkflasche gibt’s für 32,90 € beziehungsweise 29,90 €.
Neugierig? Shop von Lucky Looping (→ gesponserter Link)

Breites Rahmenprogramm und Fanmomente
Der Park-Takeover von Lucky Looping teilte sich in zwei Sequenzen. Teil 1: Versammlung im Ballsaal Berlin. Teil 2: Party in Kroatien. Bei der Versammlung im Ballsaal stand noch die Ausstellung der Kollektion im Vordergrund. Dazu eine berührende Rede von Gründer Can und ein Auftritt des Media-Magiers Andreas Axmann. Dann hieß es: Auf in den Europa-Park und die letzten eineinhalb Stunden Parköffnung nutzen, ehe um 19:30 das große Sammeln im Kroatischen Themenbereich begann – und bald auch vor den Eingangstoren von „Voltron“.
Denn das war zweifelsohne das Highlight, auf das alle gewartet hatten: Eine Runde nach der anderen auf Deutschlands vielleicht verrücktester Achterbahn. Lucky Looping hat es möglich gemacht – und Achterbahnfahren im Kreise solch einer Community ist noch mal etwas GANZ anderes. Großes Jubeln, als das Team der Attraktion die Tore für uns öffnete. Noch größeres Jubeln in jedem einzelnen Zug, der aus der Station in den Beyond-Vertical-Launch entlassen wurde oder wieder in der Station ankam.
In meinem Review zu „Voltron Nevera“ habe ich schon letztes Jahr allerhand zu der Achterbahn geschrieben. Meine Fahrten beim Park-Takeover und bereits tagsüber haben meine Meinung gefestigt – „Voltron“ ist eine Superlativ-Achterbahn, die zwar vor allem auf den Außensitzen nach wie vor ihre Probleme mit rüttelnd-herausfordernden Fahreigenschaften hat, aber dennoch ein Must-Ride in der deutschen und auch europäischen Achterbahnlandschaft ist.

So sehr dieses Highlight aber auch herausstach: es sollte nicht das einzige sein. Denn als sich die Leute langsam wieder aus der Achterbahn in den Themenbereich verlagerten und die Party bei guten Gesprächen, Beats, Eis von „Sunce i Lavanda“ sowie Bier, Wein und Drinks so richtig startete, zeichnete sich ab: das wird ein richtig nicer Abend, der in Erinnerung bleibt.
Coole Leute.
Ein DJ mit Gespür.
Eine Szenerie wie lauer Sommerabend an der Adria.
Und eine Atmosphäre, die sich anfühlte wie: „Nein man, ich will noch nicht gehen.“ Oder auch: Lucky Looping, lucky People.
Jedenfalls wurde bis 2:00 Uhr nachts gefeiert. Und unterm Strich haben wir Fans eine Party erlebt, die sich so schnell nicht wiederholen lässt. Außer, Lucky Looping setzt auch hier zur zweiten Runde an. Vielleicht bei der dritten Kollektion? Ich wäre jedenfalls dabei.

