Filmplakat Querversion zu den 3 Mausketieren im Phantasialand
Quelle: Phantasialand

News: Im Phantasialand stürzen sich die 3 Mausketiere in ein großes 4D-Abenteuer

Nach einer umfassenden Modernisierung hat das Phantasialand das „Residenz-Theater“ mit einer neuen 4D-Produktion wiedereröffnet: „Die Drei Mausketiere“. Die Neuerung ersetzt den bisherigen Piratenfilm und webt das Theater noch fester in die Themenwelt „Alt-Berlin“ ein. Gleichzeitig entsteht hiermit eine Verbindung zum benachbarten Darkride „Maus au Chocolat“ und so auch ein ganzes ‚Berliner Mäuseuniversum‘ für Familien und Kinder.

Filmsezene aus den 3 Mausketieren im neuen Resisdenz Theater im Phantasialand, die drei Mäuse laufen unter von Zeppellinen gesäumtem Himmel auf ein Gebäude zu
Quelle: Phantasialand

Neues Theater mit vielen Details im Art-Déco-Stil

Die Innenraumgestaltung des Theaters wurde so überarbeitet, dass sie noch stärker an die Ästhetik der 1920er-Jahre aus „Alt-Berlin“ anknüpft. Kulisse, Farbgebung und Raumaufteilung schließen direkt an den Themenbereich an und schaffen einen stimmig-konsistenten Übergang in die erzählte Geschichte. Nach Angaben des Parks beginnt dieses Gefühl bereits im Foyer: Besucherinnen und Besucher sollen unmittelbar verstehen, dass sie nicht mehr in einem generischen 4D-Kino, sondern in einer thematisch eingebundenen Attraktion stehen – ein deutlicher Unterschied zur früheren Piratenproduktion, die inhaltlich keinerlei Bezug zu „Alt-Berlin“ hatte.

Drei Mäuse, eine Mission

Die neue Produktion erzählt von den drei Mäusefiguren Lottie, Otto und Herbert, die sich auf abenteuerliche Mission begeben, die „magische Kugel des Spaßes“ vor dem Rattenboss Rattikus zu schützen. Die dramaturgische Struktur ist bewusst zugänglich gehalten: kurze Actionsequenzen wechseln sich mit humorvollen Momenten und ruhigeren Passagen ab, die sich an ein breites Familienpublikum richten. Luftstöße, Duftimpulse, dezente Vibrationen und fein abgestimmte Sitzbewegungen begleiten einzelne Szenen, ohne das Geschehen zu dominieren.

Filmsezene  aus den 3 Mausketieren im neuen Residenz Theater im Phantasialand, die drei Mäuse laufen entschieden drauf los
Quelle: Phantasialand

Erstmals eingesetzte 3D-LED-Leinwand

Im neuen „Residenz-Theater“ haben sich nicht nur der Saal und der Film verändert. Auch technisch wartet die Neuheit im Phantasialand mit bemerkenswerten Details auf.

Am auffälligsten ist der Wechsel von klassischer Projektion zu einer weltweit erstmals in so einem Kino eingesetzten 3D-LED-Leinwand von Kraftwerk Living Technologies. Die LED-Fläche arbeitet mit einer Auflösung von 3.328 x 1.536 Pixeln pro Auge, erzeugt durch ihre Eigenschaft als selbstleuchtende Bildquelle eine bis zu fünfzigmal höhere Helligkeit als klassische Projektionssysteme und schafft durch eine True-Black-Technologie tiefere Schwarztöne.

In Kombination mit einem stark erhöhten Kontrast und einer Bildtrennung von 99,9 Prozent entsteht ein besonders stabiles 3D-Bild ohne typische Projektionseffekte wie Schattenwürfe oder Streulicht. Für die Raumplanung bedeutet das: keine Projektoren mehr, keine Lichtkegel im Saal und damit auch neue Freiheiten in der Sitzverteilung.

Neue Panoview-Brillen erweitern das Sichtfeld

Eine weitere Neuerung sind die eingesetzten Panoview-3D-Brillen. Sie kommen zum ersten Mal zum Einsatz und verfügen nach Angaben des Phantasialands über gebogene Gläser mit einem ungewöhnlich weiten, praktisch rahmenlosen Sichtfeld. Gleichzeitig sollen die Brillen laut Freizeitpark nahezu ghostingfrei arbeiten, was Doppelbilder reduziert und schnelle Bewegungen im Film klarer erscheinen lässt. Durch ihr geringes Gewicht sind sie außerdem für verschiedene Altersgruppen geeignet – auch für Kinder –, ohne nach kurzer Zeit zu stören.

Filmszene aus den 3 Mausketieren im neuen Residenz Theater im Phantasialand, das Bier fließt und einer der Maus-Charaktere lässt sich darauf treiben
Quelle: Phantasialand

Europaweit einmalige Motion Seats und überarbeitetes Surround-Klangerlebnis

Auch die Sitztechnik wurde für das neue „Residenz-Theater“ grundlegend erneuert. Die nun verbauten Premium SFX Motion Seats kommen erstmals in Europa zum Einsatz und arbeiten mit einem elektrischen statt pneumatischen Antrieb. Dadurch laufen die Bewegungen leiser und kontrollierter ab und können präziser an einzelne Filmsignale gekoppelt werden. Die Sitze ermöglichen sanft geführte Schwenks, kurze Impulse und verschiedene sensorische Effekte, die mit Bild und Ton synchronisiert werden – darunter Luftstöße, Vibrationen, leichte Ruckler und Duftsequenzen.

Das überarbeitete Surround-System des Saals erzeugt darüber hinaus eine vollständige 360°-Klangkulisse. Geräusche lassen sich damit räumlich genauer verorten, was insbesondere in Szenen mit Flugbewegungen oder Richtungswechseln für einen noch immersiveren Eindruck sorgt.

Konsistente Fortführung der Immersions-Strategie

Die Phantasialand-Neuheiten der vergangenen Jahre – hervorgehoben seien insbesondere „Rookburgh“ mit der Achterbahn „F.L.Y.“ – zeichnen sich konstant durch eine enorm hohe Detailtiefe, hochmoderne technische Umsetzung und starke Immersion aus. Mit dem modernisierten Kino und dem neuen 4D-Film führt der Park diese Linie konsequent fort. Man kann sogar eine Gemeinsamkeit mit „Rookburgh“ erkennen: Einmal mehr kombiniert das Phantasialand State-of-the-art Technologie mit einem bewusst historischen Setting.

Das neue „Residenz-Theater“ und „Die Drei Mausketiere“ wurden im Oktober 2025 eröffnet. Ich freue mich auf das erste Erlebnis in diesem neuen Saal und mit dem neuen Film.

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