Wo im Erlebnispark Tripsdrill heute noch eine gepflasterte Wegefläche an einer Wiese mit Liegestühlen vorbeiführt, kündigt sich für 2026 ein neuer Hingucker an. Mit „Luftikus“ erweitert Tripsdrill den Bereich zwischen der Achterbahn „Karacho“, dem Restaurant „Werksküche“ und dem Wasserspielplatz „Pumpwerk“. Ein familienfreundliches Rundfahrgeschäft wird es werden – mit der Handschrift, so viel ist bereits verraten, von Tripsdrill-Tüftler Karle Kolbenfresser.

Charmante Ergänzung aus Karle Kolbenfressers Werkstatt
Inspiriert vom Thema der frühen Luftfahrt hat sich Karle Kolbenfresser etwas Besonderes ausgedacht. So dürfen Kinder und Neugierige ab 2026 in kleinen Zeppelinen abheben und witzigen Schwungspaß erleben. Das Prinzip der charmanten Erweiterung ist ein mit geraden Abschnitten in die Länge gezogener Kreislauf mit zwei engen Wendekurven. Die hängenden Gondeln schwingen in diesen Kurven seitlich aus. Und so geht es Runde um Runde, ein lebendiges Hin-und-Her.
Dem zuerst auf Instagram veröffentlichten Artwork nach erweitert „Luftikus“ den hinteren Parkbereich. Es sind Schienen von „Karacho“ zu sehen und von der Lage her scheint die Attraktion auf Teilen der Wiese und Wegefläche zu entstehen, die zwischen der Achterbahn, dem Restaurant „Werksküche“ und dem Wasserspielplatz „Pumpwerk“ verläuft.
Das wird durch Tripsdrills Hinweis, dass es sich um eine Erfindung von Karle Kolbenfresser handele, untermauert. Der ganze Bereich hat ein schönes Kreativ-, Handwerk- und Industrie-Flair, in das „Luftikus“ mit dem großen, gelben Zeppelin über der Attraktion super hineinpasst.
Hinweise auf Zamperla als Hersteller
Offizielle Angaben zum Hersteller der Attraktion wurden noch nicht geteilt. Allerdings sind starke Parallelen zu „Skalmans Flygskola“ im Kolmården Zoo, Schweden, zu erkennen. Jene Attraktion, die abgesehen vom identisch erscheinenden Fahrsystem ebenfalls mit Flugschulen-Thematik aufwartet, wurde vom italienischen Hersteller Zamperla entwickelt. Beim Ausschwingen in den Wendebereichen entstehen Kräfte von 1,2 G.
Das Besondere bei der Anlage in Schweden: Es ist keine Mindestgröße vorgegeben. Sobald Kinder selbstständig sitzen können, dürfen sie in Begleitung einer erwachsenen Person mitfahren – ab 90 Zentimeter Körpergröße sogar alleine. Ob das auch auf „Luftikus“ in Tripsdrill zutreffen wird, bleibt bis zur TÜV-Freigabe vorerst offen. Schon heute ist es aber so, dass es im Erlebnispark Tripsdrill sehr viel Angebot auch für die Kleinsten der Kleinen gibt. „Luftikus“ ist also eine prima Erweiterung.
Bis zur Eröffnung 2026 dürften weitere offizielle Details folgen – darunter auch eine Herstellerbestätigung sowie genauere technische Spezifikationen. Doch schon das frühe Artwork vermittelt ein Gefühl dafür, wie stimmig „Luftikus“ in das bestehende Themengefüge passen wird. Es ist keine große Neueröffnung, aber eine jener liebevollen, strategisch klugen Ergänzungen, die in einem gewachsenen Familienpark oft mehr bewirken, als es ihre Größe vermuten lässt.

Große Erweiterung des Naturresorts
Abgesehen von „Luftikus“ tut sich nicht nur im Erlebnispark Tripsdrill etwas, sondern auch davor. Draußen zwischen dem Freizeitpark und dem angrenzenden Wildparadies wird mit liebevoller Bauernhof-Inszenierung um Schwaben anno 1880 derzeit das Angebot für Übernachtungsgäste ausgebaut. Auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern entstehen Erlebnisgastronomie, Außenbereich, Konferenzeinrichtung sowie ein neues Empfangsgebäude mit daran angeschlossenem Schwimmbad und Wellness-Bereich. Der Bau läuft bereits seit August 2025 und soll im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.

